Ehrenamt in der rechtlichen Betreuung

28. Februar 2011 | Themenbereich: Justiz, Sachsen-Anhalt | Drucken

Justizministerin Angela Kolb und Sozialminister Norbert Bischoff würdigten die Arbeit der landesweit 27 anerkannten Betreuungsvereine und der Landesarbeitsgemeinschaft anlässlich der Vorstellung einer neuen Informationsbroschüre: „Betreuer trauen sich“. Mehr als 240 ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen konnten über die Vereine in den vergangenen Jahren gewonnen und geschult werden. Mit den vorgestellten Informationsmaterialien soll die Hemmschwelle für eine Arbeit als Betreuer oder Betreuerin weiter abgebaut werden.

Kolb lobte das Engagement der Betreuungsvereine im Land und sagte: „Gerade für ehrenamtliche Betreuer ist es wichtig, gut über die Rechtslage Bescheid zu wissen um so die zu Betreuenden sachgerecht zu begleiten.“ Kolb hofft, „dass mit den nun erarbeiteten Informationshilfen noch erfolgreicher ehrenamtliche Betreuer gewonnen werden können.“

Bischoff sagte: „Die Arbeit als ehrenamtlicher Betreuer ist gelebte Solidarität und Mitmenschlichkeit. Die neuen Faltblätter vermitteln sehr anschaulich Wissen zum Betreuungsrecht und nehmen somit Ängste und Vorbehalte.“ Bischoff bezifferte die Förderung des Sozialministeriums für die Arbeit von Betreuungsvereinen mit rund 246.000 Euro im Jahr 2010. „Das ist gut angelegtes Geld.“

Hintergrund:

Das Justiz- und das Sozialministerium haben die Erarbeitung der Faltblätter inhaltlich begleitet. Das Sozialministerium hat zudem die Produktion mit 7.200 Euro gefördert.

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