Zentrum für Islamische Studien

24. Februar 2011 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung begrüßt, ein Zentrum für Islamische Studien an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) zu fördern: „Unsere Ausdauer und Geduld hat sich gelohnt. Ein Zentrum für islamische Religionslehre in Bayern ist wichtig. Die Universität Erlangen-Nürnberg ist für dieses Zentrum hervorragend geeignet. Die Förderung durch den Bund ist eine Auszeichnung für die bereits geleistete Vorarbeit“, so Herrmann.

Die FAU hat die älteste evangelisch-theologische Fakultät in Bayern und nimmt bayern- und auch deutschlandweit einen Spitzenplatz im Bereich der islamischen Studien ein. So werden seit 2003 am InterdiszipIinären Zentrum für Islamische Religionslehre der FAU Religionslehrer ausgebildet. In einer ersten Auswahlrunde Mitte Oktober 2010 war zunächst noch die Entscheidung gefallen, dass die ersten mit Bundesmitteln geförderten Zentren in Tübingen und Münster/Osnabrück entstehen sollen.

Herrmann hatte sich daraufhin in einem Brief an Bundesbildungsministerin Annette Schavan gewandt und dafür geworben, dass die FAU dann bei der nächsten Entscheidungsrunde berücksichtigt werde. Herrmann: „Ich freue mich, dass sich unser Engagement gelohnt hat. Zentren für islamische Religionslehre sind wichtig für die Integration von Muslimen in unserer Gesellschaft. Imame sind ein Bindeglied zwischen der Moschee und ihrer Gemeinde. Wir alle können von einem solchen Zentrum profitieren.“

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