Weg für Mindestlohn im Wach- und Sicherheitsgewerbe frei

23. Februar 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Die WISAG begrüßt die politische Einigung für einen Mindestlohn in der Sicherheitsbranche. Den Weg dafür haben die Parteien im Rahmen der Verhandlungen über die Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze geebnet.

„Wir freuen uns sehr, dass sich die Verhandlungsparteien aufeinander zubewegt haben, und sehen nun zeitnah die Chance für einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn für die Wach- und Sicherheitsbranche“, kommentiert Michael C. Wisser, Vorsitzender der Geschäftsführung der WISAG Facility Service Holding GmbH & Co. KG, die politische Entscheidung. Das sei mit Blick auf die im Mai 2011 auslaufende Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU ein richtiges und wichtiges Signal für Unternehmen und Mitarbeiter der Branche. „Nur mit einem allgemeinverbindlichen Mindestlohn für unsere Dienstleistungen kann es uns gelingen, die Lohnspirale nach unten zu stoppen und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern“, so Wisser. Die WISAG sieht sich als Arbeitgeber ihren Mitarbeitern verpflichtet und setzt sich daher seit Langem konsequent für eine faire Entlohnung auch einfacher Tätigkeiten ein. In diesem Zusammenhang befürwortet das Unternehmen gesetzliche oder tarifliche Mindestlöhne für bestimmte Branchen.

Bevor ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe in Kraft treten kann, bedarf es der Zustimmung des Tarifausschusses, der wünschenswerterweise kurzfristig – voraussichtlich am 18. März 2011 – tagt und hoffentlich auch einstimmig entscheiden wird.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.