DPolG NRW gegen IT – Neustrukturierung

21. Februar 2011 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die DPolG spricht sich gegen eine Übertragung von polizeiinternen sicherheitsrelevanten
IT -Verfahren auf IT NRW aus. Funktionskritische Verfahren aus de Polizeibereich müssen auch weiterhin von der Polizei aus einer Hand betreut werden.

Die Komplikationen bei IGVP haben gezeigt, dass ein kleiner Softwarefehler eine sehr große Außenwirkung haben kann. Nur ein Zusammenspiel aller polizeiinternen Bereiche führte zu einer relativ zügigen Problemlösung.

Ob das bei einer Auslagerung zum landeseigenen Betrieb IT – NRW auch so funktionieren würde, ist fragwürdig. Die Polizei kann sich auch in anderen Softwareverfahren keine Pannen leisten, das ginge zu Lasten der öffentlichen Sicherheit. Verspätete Reaktionen, Maßnahmen oder Entscheidungen aufgrund von Softwareproblemen hätten fatale Folgen. Von einer fragwürdigen Wirtschaftlichkeit der Auslagerung aller IT Verfahren ganz zu schweigen.

Jetzt Geld ausgeben in Erwartung möglicher späterer Einsparungen, ohne dass man es jetzt eigentlich hat, macht keinen Sinn. Keine Firma aus dem privaten Wirtschaftsbereich würde geschäftskritische IT-Verfahren auslagern. Warum sollte es die Polizei machen?