1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen

21. Februar 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

KÖTTER Services hat im vergangenen Jahr 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Mitarbeiterzahl stieg um 8,9 Prozent auf 13.500 Beschäftigte. Der Umsatz nahm im Vergleich zu 2009 um 8,2 Prozent auf jetzt 303 Millionen Euro zu und erreichte damit ebenfalls einen neuen Höchststand.

Die erneut positive Geschäftsentwicklung wurde durch Neuaufträge und Auftragserweiterungen in allen Sparten getragen. „Dabei macht sich der Konjunkturaufschwung in der Zeitarbeit und der Reinigung besonders stark bemerkbar“, sagt Geschäftsführer Friedrich P. Kötter. „In der Security ist es ebenfalls gelungen, wichtige Neuaufträge zu gewinnen.“

Die Entwicklung der einzelnen Sparten in der Übersicht:

– Security: Die Zusammenarbeit mit Großkunden in den Bereichen Sicherheitsdienste und -technik konnte ausgeweitet werden. Zudem sorgten steigende Passagierzahlen an den Flughäfen Düsseldorf und Dresden, an denen KÖTTER Aviation Security die Fluggast- und Gepäckkontrollen übernimmt, für erhöhten Personalbedarf und somit für Umsatzzuwächse. Gleichzeitig trugen Neuaufträge zur positiven Entwicklung bei. So ist KÖTTER Geld- & Wertdienste jetzt auch für die Deutsche Post tätig. Das Unternehmen beliefert und entsorgt in Nordrhein-Westfalen rund 1.000 Filialen der Post und Postbank. Zudem übernimmt KÖTTER Aviation Security auch am Flughafen Erfurt die Fluggast- und Gepäckkontrollen. In Berlin ist KÖTTER Security im Deutschen Historischen Museum (DHM) tätig. Im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und des DHM übernimmt das Unternehmen Sicherheits- und Sonderdienste.

– Cleaning: Die Sparte Cleaning profitierte deutlich vom Produktionsanstieg. Nachdem viele Unternehmen im Zuge der Wirtschaftskrise die Reinigungsintervalle verlängert hatten, ist der Bedarf bei der Gebäude- und Industriereinigung erheblich gestiegen. Mit dem Deutschen Historischen Museum gibt es zudem auch in der Sparte Cleaning einen wichtigen Neuauftrag. Neben den oben angeführten Sicherheitsdiensten ist KÖTTER dort auch mit Reinigungsdienstleistungen beauftragt.

– Personal Service: Im Zuge des Konjunkturaufschwungs verzeichnete die Sparte Personal Service ein überproportionales Wachstum und konnte damit an die positive Entwicklung vor der Wirtschafts- und Finanzkrise anknüpfen. „Die Zeitarbeit ist ein zentrales Instrument, mit dem unsere Auftraggeber flexibel auf kurzfristige Auftragszuwächse und die Abdeckung von Produktionsspitzen reagieren können“, hebt Friedrich P. Kötter hervor. „Damit leistet die Zeitarbeit einen wichtigen Beitrag dazu, den Wirtschaftsaufschwung zu sichern.“

Im Zuge dieses Wachstumskurses hat das Familienunternehmen erhebliche Investitionen vorgenommen. So wurde zum Beispiel am Standort Dortmund in die Geld- und Wertdienste investiert und dabei allein 55 neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch am Standort Bremen und im Rhein-Main-Gebiet wurde die Infrastruktur erheblich ausgebaut.

Für das laufende Jahr peilt die Dienstleistungsgruppe ein weiteres Wachstum an. „Neben Impulsen von unseren Systemlösungen aus Sicherheits-, Reinigungs- und Personaldienstleistungen erwarten wir vor allem ein weiteres Comeback der Zeitarbeit“, sagt Friedrich P. Kötter. Allerdings werde es die Weiterentwicklung nur geben, wenn der zuletzt diskutierte Equal-Pay nicht schon nach den ersten Wochen gelte, sondern frühestens nach neun bis 12 Monaten. „Die Zeitarbeit ist Motor der deutschen Wirtschaft und bewahrt die Abwanderung weiterer Arbeitsplätze ins Ausland“, so Friedrich P. Kötter. „Dies wird nur so bleiben, wenn die Branche nicht durch übertriebene Regulierungen belastet wird.“

Zudem werden die Spezialbereiche wie Flughafensicherheit, Justizdienste oder Industriereinigung wachsende Bedeutung erhalten. Allerdings werde die Entwicklung bei KÖTTER als einem Anbieter unternehmensnaher Dienstleistungen in erheblichem Maße durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung bestimmt.

Eine weitere zentrale Rahmenbedingung stellt das Thema Mindestlöhne dar. „Um eine Abwärtsspirale bei Preisen, Löhnen und Qualität durch Dumpinganbieter zu verhindern, engagieren wir uns seit Langem für die Einführung von Mindestlöhnen in der Sicherheitsbranche aber auch in der Zeitarbeit“, unterstreicht Friedrich P. Kötter.

Obwohl sich die Tarifpartner sowohl in der Sicherheit als auch in der Zeitarbeit auf jeweilige Mindestlöhne geeinigt haben, hat der Gesetzgeber noch keine allgemeinverbindlichen Mindestlohn-Regelungen in Kraft gesetzt. Die Folge: „Für diese Branchen gibt es keine verlässlichen Schutzbarrieren gegen Dumpinganbieter speziell aus Osteuropa“, erklärt Friedrich P. Kötter. Denn ab 1. Mai gilt in der Europäischen Union Dienstleistungsfreiheit. Dann können – bei weiterhin fehlender Mindestlohn-Regelung – osteuropäische Anbieter in Deutschland zu gleichen Preisen tätig werden wie in ihren Heimatländern.

„Nach der jetzt von der Politik erzielten Einigung bin ich aber zuversichtlich, dass zum 1. Mai oder spätestens 1. Juni Mindestlöhne für die Sicherheit und Zeitarbeit in Kraft treten werden“, sagt Friedrich P. Kötter.

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