Neuer Landesbranddirektor

18. Februar 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Der Leiter der Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE), Norbert Zoschke (56), ist zum neuen Landesbranddirektor bestellt worden. Innenminister Dietmar Woidke überreichte dem gebürtigen Neuruppiner am Donnerstag in Potsdam die Ernennungsurkunde. Der Diplom-Ingenieur für Brandschutz war seit 1991 Brandschutzreferent im brandenburgischen Innenministerium. Im Jahr 1998 wurde Zoschke an die Spitze der LSTE berufen. Die LSTE wird Zoschke auch als Landesbranddirektor weiterführen. Dazu werden Führungsaufgaben an der LSTE neu zugeordnet.

Woidke sagte, Zoschke habe als „Mann der ersten Stunde“ die Neuorganisation des Brand- und Katastrophenschutzes im Land maßgeblich beeinflusst und die LSTE zu einem anerkannten Kompetenzzentrum für Brand- und Katastrophenschutz entwickelt. Er dankte zugleich dem bisherigen Landesbranddirektor Henry Merz für seine Arbeit. Merz habe die Aufgabe in den vergangenen sechs Jahren „mit großem persönlichem Engagement wahrgenommen“. Insbesondere sein Einsatz für die Freiwilligen Feuerwehren im Land sei vorbildlich gewesen. Merz werde dem Land auch in der neuen Funktion des Beauftragten für die Zusammenarbeit mit den osteuropäischen Ländern auf dem Gebiet des Brand- und Katastrophenschutzes wertvolle Dienste leisten.

Als Ostbeauftragter soll Merz vor allem ein mit den polnischen Nachbar-Wojewodschaften abgestimmtes Landeskonzept für den grenzüberschreitenden Brand- und Katastrophenschutz sowie einen Gefahrenabwehrplan für die unmittelbare brandenburgisch-polnische Grenzregion erstellen. Des Weiteren soll Merz die Aufstellung grenzüberschreitender Alarmierungspläne bei Großschadensereignissen und Katastrophen sowie gemeinsame Schulungen und Übungen vorantreiben. Merz wird sich ferner um die Bewertung, Koordinierung, Planung und Umsetzung von EU-Projekten (INTERREG IVA) des grenzüberschreitenden Brand- und Katastrophenschutzes mit den kommunalen Gebietskörperschaften kümmern.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.