IM-Vorwurf erwiesen

18. Februar 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Polizei | Drucken

Der frühere Pressesprecher des Polizei-Schutzbereiches Cottbus/Spree-Neiße, Berndt Fleischer, ist am (heutigen) Freitag im Innenministerium zu den gegen ihn durch das rbb-Magazin „Klartext“ erhobenen Vorwürfen hinsichtlich einer IM-Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit angehört worden. Das erklärte der Sprecher des Ministeriums, Ingo Decker, in Potsdam.

Fleischer räumte in der Anhörung ein, als IM „Fritz“ für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) tätig gewesen zu sein und eine entsprechende Verpflichtungserklärung unterzeichnet zu haben. Bislang hatte er dies bestritten. Das Innenministerium wird als Konsequenz umgehend ein Kündigungsverfahren gegen den Beschäftigten einleiten, sagte Decker.