Sicherheit durch falsche Arbeitszeitmodelle nicht optimal

17. Februar 2011 | Themenbereich: Berlin, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Der Innensenator hat heute auf längere Wartezeiten bei der Bearbeitung der 110-Notrufe hingewiesen. Diese Wartezeiten werden nicht durch die Polizisten dort verursacht, sondern sind Ergebnis eines gesundheitsschädigenden Arbeitszeitmodells, dass der Polizeipräsident seit 03.01.2011 in Kraft gesetzt hat.In verschiedenen Schichten fehlen bis zu 50% des Personals wegen Krankheit. Diese Ausfälle sind auf das neue Schichtmodell zurückzuführen.

Der Landesvorsitzende der DPolG Berlin, Bodo Pfalzgraf, sagt dazu: „Die Notrufannahme muss durch besonders qualifizierte Kollegen erfolgen und sie muss schnell sein! Der Bürger hat einen Anspruch auf schnellstmögliche Hilfe!“ Jetzt soll versucht werden, die Personallücke mit nicht ausreichend qualifizierten Polizisten aus anderen Bereichen aufzufüllen.

Pfalzgraf: „Das ist der Offenbarungseid dieses falschen Arbeitszeitmodells, vor dessen Folgen wir schon lange gewarnt haben. Die Personalknappheit in der Einsatzleitzentrale lässt sich nur mit einer Rückkehr in den bewährten 12-Stunden-Dienst ausgleichen

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