Castor-Transport in Brandenburg ohne Zwischenfälle

17. Februar 2011 | Themenbereich: Brandenburg, Innere Sicherheit | Drucken

Der Zug mit den Castor-Behältern hat am späten Mittwochabend auf seinem Weg von Karlsruhe in das Atom-Zwischenlager Nord bei Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) das Land Brandenburg ohne Zwischenfälle passiert. Für die rund 30 Kilometer lange Strecke von der Landesgrenze zu Sachen-Anhalt bei Wittenberge (Landkreis Prignitz) bis zur Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern benötigte der Zug ab 22.22 Uhr nur 20 Minuten.

Innenminister Dietmar Woidke dankte den Beamten der Landespolizei für den „umsichtigen und professionellen Einsatz zur Sicherung des Castor-Transports“. „Es spricht für die gute Arbeit der Polizei, aber auch für das friedliche Auftreten der Castor-Gegner, dass sowohl der Transport als auch die Protestaktionen im Land störungsfrei verlaufen sind“, sagte Woidke. Insgesamt waren rund 850 brandenburgische Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, davon etwa 350 Beamte zu Schwerpunktzeiten.

In mehreren Orten Brandenburgs hatten am Mittwoch einige hundert Menschen friedlich gegen die Castor-Transporte protestiert. Schwerpunkte der Versammlungen und Mahnwachen, an denen sich einige hundert Menschen beteiligten, waren Wittenberge, Oranienburg (Landkreis Oberhavel) und Bernau/Biesenthal (Landkreis Barnim).

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