Ausstellungseröffnung: AKNZ mit neuem Ausbildungsgebäude

15. Februar 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Die Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ)
präsentiert die Wettbewerbsergebnisse ihres neuen Kantinen- und Konferenzgebäudes
(Bad-Neuenahr/Ahrweiler) Vom 15. bis 28. Februar können die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für das neue Kantinen- und Konferenzgebäude an der AKNZ in Ahrweiler besichtigt werden. Im Auftrag des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hatte das Bundesamt für Bauen und Raumordnung (BBR) den Wettbewerb im letzten Jahr ausgeschrieben, um für den geplanten Neubau eine möglichst optimale Lösung zu finden. Gewonnen hat ein Entwurf des Architektenbüros schulz & schulz aus Leipzig in Arbeitsgemeinschaft mit Bayer / Uhrig Architekten und Rehwaldt Landschaftsarchitekten.

„Der Siegerentwurf ist eine gelungene Symbiose aus Funktionalität, Nachhaltigkeit und Gestal-tung bei Einhaltung des Kostenrahmens“, sagt Christoph Unger, Präsident des BBK, zu dem die AKNZ gehört. „Das neue Gebäude erfüllt die Anforderungen an eine zeitgemäße Aus-, Fort- und Weiterbildungsstätte, an der auch internationale Konferenzen stattfinden können und politische Verantwortungsträger, Führungskräfte und Experten aus allen Bereichen der staatlichen Sicherheitsvorsorge zusammenkommen.“

Der Neubau ist Teil des Sanierungs- und Modernisierungskonzeptes, mit dem die gesamte Liegenschaft unter pädagogischen Gesichtspunkten einerseits und unter energetischen Betrachtungen andererseits den heutigen Anforderungen angepasst wird. Die Bauarbeiten enden voraussichtlich 2013. Die Baukosten belaufen sich auf 7 Millionen Euro und werden aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern bestritten.

Neben einem Konferenzsaal für bis zu 150 Personen und einer Kantine sind ein Café und grüne Freianlagen vorgesehen. Damit bietet das neue Gebäude Raum für mehr Austausch und Diskussion in kleiner wie auch großer Runde. Das äußere Design ist in die landschaftliche Umgebung der Weinregion Ahrtal eingebunden und schafft somit einen Ort zum Wohlfühlen, an dem man sich gerne trifft. Durch Synergien zwischen den Nutzenfunktionen erreicht das neue Gebäude eine höhere Wirtschaftlichkeit als der bisherige Bau, da die vorhandenen Flächen effizienter genutzt werden können. Mit den Baumaßnahmen entspricht das BBK zudem den Vorgaben der Energieeinsparverordnung, denn durch höhere bauphysikalische Qualitäten reduzieren sich der Energieverbrauch und damit die künftigen Betriebskosten. Zugleich mindert der Neubau durch Energiemanagement und Wärmerückgewinnung die CO2 -Emission. Damit erfüllt das BBK Forderungen aus dem Kyoto-Protokoll.

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