Expertenanhörung zur Sicherheit in Bussen und Bahnen

11. Februar 2011 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Verkehr | Drucken

Die FDP-Landtagsfraktion in NRW möchte, dass sich Menschen in Bussen und Bahnen sicher fühlen können. Dazu regt der innenpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Horst Engel, den verstärkten Einsatz uniformierter Beamter und zivile Einsatztrupps in Straßen- und U-Bahnen, Bussen und Haltestellen an. Wie ein umfassendes Konzept zur verbesserten Sicherheit aussehen könnte, will die FDP gemeinsam mit den Beteiligten diskutieren. Der FDP-Innenexperte hat deshalb im Innenausschuss eine Expertenanhörung aus dem Kreis der Verkehrsverbünde beantragt. „Die Politik muss mit den Betroffenen über die Situation sprechen, damit Expertise in die Debatte kommt.“

Zudem fordert der Innenexperte, eine Sondererhebung durch die Kreispolizeibehörden, damit valide Zahlen für die polizeiliche Kriminalstatistik gesammelt werden können. „Bisher gibt es keine verlässlichen Zahlen über Straftaten und Übergriffe in Bussen und Bahnen. Das muss sich ändern.“

Engel dringt auf eine systematische Erfassung der Vorfälle: „Der ‚Tatort‘ öffentlicher Nahverkehr sollte zur verbesserten Erfassung in der Integrierten Vorgangsbearbeitung Polizei als Zwangsfeld programmiert werden.“

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