Europäischer Tag des Notrufs

10. Februar 2011 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Noch im Laufe dieses Jahres sollen in allen 26 Rettungsdienstbereichen Bayerns die Integrierten Leitstellen ihren Betrieb aufgenommen haben. Joachim Herrmann: „Damit wird es in Bayern neben der Nummer 110 für die Polizei nur noch die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 geben. Für unsere Bürgerinnen und Bürger bedeutet das zahlreiche Vorteile und ein Mehr an Sicherheit. Die 69 Millionen Euro, die Bayern hierfür bereit stellt, sind eine gute Investition.“ Künftig müsse man sich für Feuerwehr und Rettungsdienst nur noch die Nummer 112 merken und nicht mehr zwischen den Rufnummern für Feuerwehr (112) und Rettungsdienst (19222) unterscheiden. Ein langwieriges Vermitteln zwischen den Notdiensten entfällt, die Frist zur Alarmierung der Einsatzkräfte kann in vielen Notsituationen wesentlich verkürzt werden. „Die Notrufnummer 112 ist zudem auch in Mobilfunknetzen gebühren- und vorwahlfrei. Das ist eine wichtige Verbesserung: Denn immer mehr Notrufe gehen über Handyein“, sagte Innenminister Herrmann zum Europäischen Tag des Notrufs.

Im Jahr 2009 hat die Europäische Union den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt. Unter der Notrufnummer 112 kann man in der gesamten Europäischen Union bei einem Notfall kostenlos Hilfe rufen. Nach einer EU-Studie weiß jedoch nur ein Viertel der Bürger, dass die Notrufnummer 112 europaweit gilt.

In Bayern wird die einheitliche europäische Notrufnummer vor allem durch die flächendeckende Einführung von 26 integrierten Leitstellen für Rettungsdienst und Feuerwehr umgesetzt. Dort laufen alle Notrufe unter der Nummer 112 auf. Die Mitarbeiter der Leitstelle alarmieren die am schnellsten verfügbaren Einsatzmittel von Rettungsdienst und Feuerwehr aus einer Hand. Bislang haben in Bayern schon 17 Integrierte Leitstellen ihren Betrieb aufgenommen, davon allein im letzten Jahr neun. Das Projekt soll im Wesentlichen bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden.

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