Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität

10. Februar 2011 | Themenbereich: Kriminalität, Sachsen | Drucken

Mit 680 Beamten führten die sächsische Polizei und die Bundespolizei von Dienstag zu Mittwoch auf sächsischen Autobahnen, Bundesstraßen und Staatsstraßen Fahndungskontrollen durch. Bereits ab den gestrigen frühen Nachmittagsstunden bis in den heutigen Mittwochmorgen ging es bei dieser Aktion um die Bekämpfung der internationalen Kfz-Kriminalität.

Es wurden über 3.300 Personen und 2.600 Fahrzeuge überprüft, 98 Personen und 459 Fahrzeuge durchsucht. Dabei konnten wieder Fahndungserfolge verbucht werden: zwei mit Haftbefehl gesuchte Personen gingen der Polizei ins Netz, drei Personen wurden wegen Feststellung ihres Aufenthaltsortes gesucht.

Es wurden insgesamt 14 Straftaten registriert, davon sechs Verkehrsstraftaten sowie 130 Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Auf der BAB 14, in Höhe Schkeuditzer Kreuz, wurde ein polnischer Transporter gestoppt. In ihm befanden sich drei Flachbildschirme mit einer Bilddiagonalen von ca. 2,50 m, bei denen die ID-Nummern unkenntlich gemacht wurden. Sie wurden sichergestellt.

Bundespolizisten beschlagnahmten nahe Kodersdorf einen VW Golf. Es besteht der Verdacht, dass das Fahrzeug gestohlen wurde.
In beiden Fällen dauern die Ermittlungen an.

Innenminister Markus Ulbig: „Die Ergebnisse zeigen, dass dieser hohe Verfolgungsdruck richtig ist. Diebe müssen permanent mit offenen und verdeckten Maßnahmen rechnen.“

Die letzte Großkontrolle fand in der Nacht vom 12. zum 13. Januar 2011 statt.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.