Wechsel an der Spitze des Justizvollzugskrankenhauses Hohenasperg

9. Februar 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Strafvollzug | Drucken

Das Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg steht unter neuer juristischer Leitung. Christine Tecklenburg (38) tritt die Nachfolge von Matthias Nagel (44) an, der nach Rottweil gewechselt ist und die Leitung der dortigen Justizvollzugsanstalt übernommen hat. In Vertretung von Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) führte der Leiter der Justizvollzugsabteilung des Justizministeriums, Ministerialdirigent Ulrich Futter, Tecklenburg am Dienstag (8. Februar 2011) offiziell in ihr neues Amt ein.

Futter dankte Nagel für seine Arbeit als Vollzugsleiter des Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg. „Sie haben das Vollzugskrankenhaus mit sicherer Hand geleitet. Ihre kooperative Arbeitsweise und Ihren vorbildlichen Umgang mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat Sie ausgezeichnet und wurde zu Recht von diesen sehr geschätzt“, so der Abteilungsleiter. Er sei sicher, dass Nagel die bevorstehenden Aufgaben in Rottweil hervorragend meistern werde, sagte Futter.

Der neuen Vollzugsleiterin des Justizvollzugskrankenhauses wünschte Futter im Namen der baden-württembergischen Justiz viel Erfolg für ihre neue Aufgabe. „Mit Ihrem unermüdlichen Einsatzwillen, Ihrem offenen Wesen und Ihren hervorragenden kommunikativen Fähigkeiten sind Sie für Ihre neue Aufgabe gut gerüstet. Sie haben sich stets mit Einfühlungsvermögen in die Situation der Gefangenen versetzen können. Gerade das hat Ihnen in schwierigen Situationen das notwendige Durchsetzungsvermögen verliehen und dafür gesorgt, dass Ihre Entscheidungen Akzeptanz gefunden haben. Auch als Vorgesetzte werden Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Recht geschätzt“, so Futter.

Lebenslauf ORR Christine Tecklenburg

Geboren am 9. August 1972 in Weinheim im Rhein-Neckar-Kreis, studierte Tecklenburg bis 1998 Rechtswissenschaften in Mannheim und absolvierte ihr Rechtsreferendariat (1998 – 2000) in Wiesbaden. Im August 2000 trat sie als Mitarbeiterin bei der Justizvollzugsanstalt Heilbronn in die Justiz des Landes Baden-Württemberg ein. Im Februar 2002 erfolgte Tecklenburgs Bestellung zur stellvertretenden Anstaltsleiterin, im April 2002 wurde sie zur Regierungsassessorin und im August 2003 zur Regierungsrätin auf Lebenszeit ernannt. Von April 2004 bis Oktober 2006 war Tecklenburg als stellvertretende Anstaltsleiterin in der JVA Schwäbisch Hall tätig. Nach einer Elternzeit war sie sodann von Juni 2007 bis Juni 2008 an die Staatsanwaltschaft Heilbronn abgeordnet. Von dort wechselte sie im Juli 2008 als stellvertretende Anstaltsleiterin an die Justizvollzugsanstalt in Heilbronn und wurde im November 2008 zur Oberregierungsrätin befördert. Seit Juli 2010 ist Tecklenburg mit der Hälfte ihrer Arbeitszeit an die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart zur Mitarbeit an „KURS“ (Konzept zum Umgang mit rückfallgefährdeten Sexualstraftätern) abgeordnet. Die Vollzugsleitung beim Justizvollzugkrankenhaus Hohenasperg hat sie am 1. November 2010 übernommen.

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