Herrmann besucht Polizei und Rettungskräfte

9. Februar 2011 | Themenbereich: Bayern, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat heute die Polizeieinsatzzentrale und die Rettungskräfte bei der Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen besucht und sich über deren Arbeit informiert. „Die Bewältigung einer derartigen Großveranstaltung von Weltformat ist für Polizei und Sanitätsdienst eine große Herausforderung“, sagte Herrmann, der von der Präsidentin des Bayerischen Roten Kreuzes, Christa Prinzessin von Thurn und Taxis, begleitet wurde. Der Innenminister weiter: „Was ich heute hier gesehen habe zeigt: Polizei und Sanitätsdienst haben hochprofessionelle Einsatzkonzepte entwickelt, die den reibungslosen und sicheren Verlauf der Ski-Weltmeisterschaft gewährleisten.“ Die Arbeit von Polizei und Rettungskräften sei auch ein Testlauf für die Olympischen Winterspiele 2018. Herrmann: „Ich hoffe sehr, dass unsere Olympiabewerbung für die Winterspiele 2018 erfolgreich sein wird. Aus Sicht unserer Polizei und Rettungskräfte kann ich nur sagen: Wir sind bestens gerüstet, Olympia 2018 kann kommen.“

Polizei und Rettungskräfte haben sich über Monate auf die Ski-Weltmeisterschaft intensiv vorbereitet und abgestimmte Einsatzkonzepte entwickelt. Wichtig war die enge Zusammenarbeit zwischen dem Markt Garmisch-Partenkirchen, dem zuständigen Landratsamt, dem Skiclub Garmisch als Veranstalter der WM, der örtlichen Feuerwehr, dem Bayerischen Roten Kreuz, der Integrierten Leitstelle Oberland, dem Technischen Hilfswerk und der Polizei.

Die polizeilichen Einsatzmaßnahmen werden durch das Polizeipräsidium Oberbayern-Süd durchgeführt, das von der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt wird. Bis zu 200 Polizeibeamte sind täglich im Einsatz. Die Maßnahmen reichen von der Verkehrsregelung, dem Veranstaltungs- und Personenschutz bis hin zu kriminalpolizeilichen Aufgaben. Es gilt, die Veranstaltungen der Ski-WM mit ihren bis zu 12.000 Zuschauern sowohl bei den Wettkämpfen wie auch bei abendlichen Rahmen- und Begleitveranstaltungen sicher durchführen zu können.

Auch für die Rettungskräfte war eine umfassende Vorbereitung auf die Ski-Weltmeisterschaft oberstes Gebot. BRK-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis: „Für die WM greift das BRK auf seine Erfahrungen aus den Neujahrsspringen und aus anderen Großveranstaltungen zurück. Insgesamt stehen rund 100 Helfer vom BRK und 80 Mann von der Bergwacht Bayern während der gesamten WM an den Rennstrecken und an zentralen Stellen für den Notfall bereit.“ Allein zur sanitätsdienstlichen Versorgung der Veranstaltungen stehen täglich bis zu 30 Einsatzkräfte inklusive Notarzt mit bis zu sechs Fahrzeugen des Bayerischen Roten Kreuzes zur Verfügung. Die Absicherung der Rennstrecken wird über die Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern inklusive Notärzte und mit einem eigenen Rettungshubschrauber gewährleistet. Schließlich hat das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen auch Vorbereitungen für eine mögliche größere Anzahl von Verletzten getroffen. Für die Zeit der Ski-Weltmeisterschaft wurden die Transportkapazitäten um zehn Notfallkrankentransportwagen des Medizinischen Hilfswerks (MHW) mit Besatzung erhöht und an der Rettungswache in Garmisch-Partenkirchen stationiert. Auch darüber hinaus hat sich das BRK gerüstet. Die BRK-Präsidentin: „Das BRK ist für alle Fälle vorbereitet. Auf unsere Haupt- und ehrenamtlichen Strukturen ist Verlass. Innerhalb kürzester Zeit können wir 96 weitere Rettungsfahrzeuge zum Einsatzort bringen. Auch ein Kriseninterventionsteam steht bereit“.

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