Landesweiter Kinderschutzfonds gegründet

7. Februar 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Innenminister, Innere Sicherheit | Drucken

Ein neu gegründeter Kinderschutzfonds soll in Baden-Württemberg Projekte fördern, die Kinder vor Missbrauch und Gewalt schützen helfen. Die Initiative der Karlsruher Stiftung Hänsel+Gretel sei ein „wichtiger Schritt für den nachhaltigen Kinderschutz im Kinderland Baden-Württemberg“, sagte Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) am Montag in Pforzheim. Die Stiftung, deren Schirmherr Mappus ist, weitet damit ihre Projektarbeit im Land aus. Der Fonds wurde mit einem Startkapital von 10.000 Euro ausgestattet und soll um Spenden von Unternehmen und Privatpersonen ergänzt werden.

Die Gesellschaft müsse sich engagierter für Kinder einsetzen, sagte die Stiftungsvorsitzende Barbara Schäfer-Wiegand. Der Kinderschutzfonds Baden-Württemberg sei ein weiterer wichtiger Schritt, um mehr Aufmerksamkeit im persönlichen Umfeld einzufordern. Er soll sowohl bestehende wie auch neue innovative und richtungsweisende Kinderschutzprojekte fördern.

Das erste Förderprojekt steht schon fest: Im Mai diesen Jahres werden fünf Vorstellungen des Theaterprojektes „Am Ende der Angst“ an Pforzheimer Schulen aufgeführt. Mit dem Stück, das schon an 90 anderen Schulen aufgeführt worden war, sollen Jugendliche lernen, sich mit der Täter- und Opferrolle auseinanderzusetzen.

Hänsel+Gretel unterstützt seit der Gründung im Jahr 1997 Kinderschutzprojekte für missbrauchte Kinder.

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