Arrogante Haltung der Arbeitgeber empört Gewerkschaften

5. Februar 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Als „arrogant“ hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, die Reaktion der Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes auf die Forderungen der Gewerkschaften in der 1. Runde der Tarifverhandlungen für die rund 700.000 Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen und Berlin) am Freitag in Berlin bezeichnet.
Die gute konjunkturelle Lage und der jetzt schon spürbare Mangel an Fachkräften im öffentlichen Dienst, so die Gewerkschafft der Polizei, würden von den Arbeitgebern völlig negiert.

Die soziale Lage der Polizeibeschäftigten in den Ländern, so die GdP, habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verschlechtert. Witthaut: „Weniger Geld, weniger Polizei, mehr Arbeit und mehr Belastungen lassen den Polizeiberuf immer unattraktiver werden.“

Gewerkschaft der Polizei, ver.di, GEW und der dbb-tarifunion reklamieren einen erhöhten Nachholbedarf bei den Einkommen der Länderbeschäftigten, nach, so Witthaut, „..Jahren der Einsparungen und Restriktionen“.

Witthaut: „Auch die Zurückweisung unserer Forderung nach Übernahme der Auszubildenden zeigt, was von dem Gerede über die Sorge um künftige Generationen zu halten ist.“

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