Landesintegrationsbeirat nimmt Arbeit auf

4. Februar 2011 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

Die Thüringer Landesregierung wird ab sofort von einem neu gebildeten Landesintegrationsbeirat unterstützt. Das Gremium kam im Thüringer Innenministerium zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Zentrale Fragen der Integrationspolitik sollen in dem 24-köpfigen Beirat unter der Leitung von Staatssekretär Bernhard Rieder in Zukunft regelmäßig erörtert werden. „Integration ist eine Querschnittsaufgabe. Daher ist es wichtig, dass sie auf breiten gesellschaftlichen Schultern lastet. Und es ist auch wichtig, dass die Migranten selbst die Herausforderung annehmen und sich mit unserer Sprache und mit unserer Kultur auseinandersetzen“, erklärte Innenminister Jörg Geibert heute gegenüber den Beiratsmitgliedern.

Der Beirat soll die Landesregierung in allen Fragen der Integration beraten und zur Fortschreibung der Integrationspolitischen Leitlinien beitragen. Dabei kann er auch selbst Vorschläge zu Integrationsmaßnahmen vorlegen. Dem Integrationsbeirat gehören Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, der Gewerkschaften und Verbände, der Kirchen, des Verbandes der Wirtschaft, der von Integrationsfragen betroffenen Ressorts sowie die Ausländerbeauftragte der Landesregierung und fünf Migranten an. Die Mitglieder werden jeweils für die für die Dauer von drei Jahren berufen. Innenminister Geibert überreichte zu Beginn der Sitzung die Berufsungsurkunden und dankte allen Mitgliedern für die Bereitschaft zur Mitwirkung. Die Mitgliedschaft ist ehrenamtlich. Eine Aufwandsentschädigung wird nicht gewährt.

Bereits zur ersten Sitzung wurden aktuelle Themen besprochen. Dazu zählen u. a. die Vorbereitung auf das nächste Treffen der lntegrationsminister von Bund und Ländern, der Aktionsplan zur Umsetzung des Nationalen lntegrationsplans, die Weiterentwicklung der Thüringer Leitlinien und Handlungsempfehlungen zur Integration von Zuwanderern und die Auslobung eines Thüringer Integrationspreises 2011.

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