Innenminister folgt GdP – Forderung

4. Februar 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Mit Schreiben vom 31. Januar antwortete uns Innenminister Lorenz Caffier und teilte mit, dass er die von der GdP unterbreiteten Vorschläge zur Vollausstattung mit persönlichen Schutzwesten geprüft habe und nunmehr gedenkt, diese umzusetzen.
Die Ausstattung soll nach den Vorstellungen des Innenministers schrittweise bis 2014 realisiert werden.

Letztmalig forderte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) den Innenminister am 3. Dezember 2010 auf, für die persönliche Ausstattung aller Angehörigen der Landespolizei mit Schutzwesten Sorge zu tragen. Aktueller Anlass war damals die Zunahme der Gewalt gegen Polizisten und die Terrorwarnungen für Deutschland. (siehe Bericht vom 03.12.10)
In den sich anschließenden Verhandlungen stand Caffier unseren Vorschlägen aufgeschlossen gegenüber und erstmals seit Jahren deutete sich ein Lichtstreif am Horizont an.

Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Michael Silkeit wertete dieses Verhandlungsergebnis als großen Erfolg. Silkeit wörtlich: „Wenn man bedenkt, wie lang der Weg zur Vollausstattung war und wie schwer allein die Eigenbeschaffung unter der letzten Landesregierung durchzusetzen war, dann erst weiß man dieses Verhandlungsergebnis zu würdigen. Jedem von uns dürfte klar sein, dass das was uns selbstverständlich erscheint, eben keine Selbstverständlichkeit ist.“

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