Befragung zur Akzeptanz sexueller Vielfalt

4. Februar 2011 | Themenbereich: Berlin | Drucken

In dieser Woche hat die von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung in Auftrag gegebene wissenschaftliche Studie zum Verhältnis der Lesben- und Schwulen-Community zu anderen gesellschaftlichen Teilgruppen gestartet.

Hierzu erklärt Marco Klingberg vom Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Berlin-Brandenburg folgendes: Wir halten diese Untersuchungen für sehr wichtig, um die Lebenswirklichkeit und die Diskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen und Trans-Personen zu untersuchen. Eine breite Teilnahme ist daher wünschenswert. Im Rahmen der Untersuchung wird auch nach dem Verhältnis der Community zur Polizei insbesondere nach dem Vertrauen und dem Umgang der Polizei mit Lesben und Schwulen gefragt. Aus der Auswertung dieser Umfrage erhoffen wir entsprechende Impulse, für unsere weitere Arbeit zu erlangen.

Daher ruft der Verein lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Berlin-Brandenburg zu reger Teilnahme auf!

Die Studie ist Teil der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ des Berliner Senats und soll zur Entwicklung von Maßnahmen zur Förderung des Dialogs und des gegenseitigen Respekts beitragen. Die Studie wird von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel unter der Leitung von Professor Bernd Simon durchgeführt.

Der Fragebogen kann ab sofort aufgerufen werden.

Das Ziel der Studie ist es, die Erfahrungen von Lesben, Schwulen und Trans-Personen mit anderen Teilgruppen der Gesellschaft sichtbar zu machen und daraus Handlungsperspektiven zu entwickeln.

1 Kommentar
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  1. So eine Umfrage ist sicherlich nicht sehr representativ.
    Das ist genau so, als würde man in Bayern im Forum der Grünen fragen, ob diese sich in ihrer politischen Arbeit ordentlich behandelt fühlen…

    Derweil gibt es (leider!) oft auch Probleme mit Menschen mit schwulen, lesbischen oder transsexuellen neigungen, die einen Sport daraus machen, ihr „anders sein“ über das Maß hinaus provokativ in die Welt zu tragen.

    Ich selbst gehe doch auch nicht nach der Einstellung zu meinen Arbeitskollegen und sage dort erst einmal „Hallo, ich bin schwul/bi/hetero/transgender und ich bin bei den linken/ den grünen/der fdp/der cducsu….“ ?

    Sicherlich – es gibt Probleme mit immer noch sehr altbackenen Vorgesetzten –
    Mit Kollegen, die selbst zu Hause beim Duschen lieber die Unterhose anlassen –
    aber etliche Probleme sind einfach hausgemacht.

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