Radioaktive Gefahrenquellen schnell & zuverlässig identifizieren

2. Februar 2011 | Themenbereich: Ausrüstung | Drucken

Kennen Sie das: Ihr Gamma-Portalmonitor alarmiert, aber Sie können nicht feststellen was diesen Alarm ausgelöst hat? Leider eine weit verbreitete Schwäche konventioneller Portalmonitore.

Auch wenn der RADOS FastTrack-Fibre™ Monitor im schlichten Design eines Gamma-Portal-Monitors daherkommt, ist er doch kein gewöhnlicher Portal-Monitor. Dabei sind es nicht die modernen LED-Signal-Lichtleisten oder der Touchscreen, die ihn von anderen Monitoren unterscheiden. Diese sind heutzutage keine Besonderheit mehr. Auch die Ausstattung mit Fibre-Detektoren, die mit all ihren Vorteilen bereits zum Erkennungsmerkmal aller neueren RADOS-Monitore geworden sind, ist nicht das wirklich Besondere am FastTrack-Fibre™. Erst die Verbindung der Vorteile der GammaFibre™- und der FastTrack-Technologie in einer kompakten Konstruktion, setzt neue Maßstäbe in der Personenüberwachung für Gammastrahlung.

Während es die GammaFibre™-Detektoren auszeichnet, mit nur einer Photomultipliereinheit für alle Detektoren auszukommen, liefert die FastTrack Technologie ein verlässliches Ergeb-nis unter Einsatzbedingungen, bei denen ein konventioneller Gamma-Monitor einen Fehlalarm liefern würde.
Ersteres ermöglicht ein sehr übersichtliches Elektronikdesign, was sowohl bei der Wartung, Reparatur und beim Vorhalten von Ersatzteilen seine Vorteile hat. Außerdem ist es der Fibre-Technologie eigen, dass am Detektor selbst keinerlei Spannungen anliegen müssen, was unter anderem die Detektoren ausgesprochen robust macht.
Die FastTrack-Technologie jedoch ist eine Eigenschaft, die geradezu die Grundlage für den erfolgreichen Einsatz von Gamma-Portalmonitoren darstellt. Ein Alarm, der sich nicht lokali-sieren lässt, etwa hervorgerufen durch eine Schwankung im Hintergrund oder aber auch durch eine Person, die sich noch außerhalb des Monitors befindet, kommt leider so häufig vor, dass es dafür im Englischen schon einen festen Begriff gibt: nuisance alarm – die soge-nannten lästigen Alarme. Noch viel ärgerlicher ist es allerdings, wenn der Monitor eine vor-handene Quelle nicht erkennt, weil er durch eine zwar kurzzeitige, aber häufig uniforme Erhöhung des Hintergrundes mit einer Anpassung der Alarmschwellen reagieren muss, um nicht sofort in Alarm zu gehen.
Bei beiden dieser Szenarien hat der FastTrack-Fibre™ keinerlei Probleme Quellen zu erkennen, indem er die Bewegung der Person, die den Monitor passiert, mit der Bewegung der detektierten Quelle korreliert – mit Hilfe des sogenannten FastTrack-Algorithmus. Die Im-plementierung dieses Algorithmus hat noch weitere Vorteile: Schnelligkeit in der Detektion, bessere Nachweisgrenzen und ein sehr robustes Verhalten in Umgebungen mit erhöhter Radioaktivität.

Besonderheiten des FastTrack-FibreTM im Überblick

  • FastTrack Algorithmen zur Beschleunigung der Messungen – ohne Beeinträchtigung der Detektorleistung
  • deutlich geringere Anzahl von Fehlalarmen im Vergleich mit herkömmlichen Gammamonitoren
  • niedrige Nachweisgrenzen
  • niedrige Betriebs- und Wartungskosten
  • akustische und visuelle Alarmanzeige
  • robustes Gehäuse aus lackiertem Stahl
  • Messelektronik ist Industrie-PC-gestützt und netzwerkgeeignet
  • Touchscreen

Fazit: Innere Sicherheit – ebenso wie Grenz- und Hafensicherheit – haben aufgrund zunehmender Bedrohung durch den Terrorismus an Stellenwert gewonnen. Personen- und Fahrzeugmonitore zum Nachweis von radioaktiver Strahlung sind zur Prävention von radioaktiven Bedrohungen, wie beispielsweise „dirty bombs“, unverzichtbar. Der RADOS FastTrack-Fibre™ ist ein neuartiger Gamma-Portalmonitor und leistet einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit auf diesem Gebiet.

Weitere Informationen: Mirion Technologies (RADOS) GmbH, Ruhrstrasse 49, DE-22761 Hamburg. Telefon:+49(0)4085193-0, Fax:+49(0)4085193-256, e-mail: hamburg-sales@mirion.com, www.rados-hamburg.com