Der BDK trauert um Michael-Andreas Zander

2. Februar 2011 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Am 31. Januar 2011 starb völlig unerwartet Polizeioberrat Michael-Andreas Zander an seinem Arbeitsplatz in der Bundespolizei – Akademie Lübeck. Er war stellvertretender Vorsitzender des BDK-Verband Bund, Bezirksverband Bundespolizei.

Gerade erst war er aus einem Auslandsaufenthalt in Afghanistan zurückgekehrt, hatte noch an unserer Vorstandssitzung Mitte Januar in Bonn teilgenommen und an der Ausarbeitung wichtiger Dokumente maßgeblich mitgearbeitet.

Sein plötzlicher Tod macht uns sehr betroffen. Mit gerade erst 50 Jahren stand er in der Mitte seines Lebens. Wir schätzten an ihm seinen Enthusiasmus in der Sache, seine persönliche Bescheidenheit, seine Zielstrebigkeit in der Diskussion und vor allem seinen Mut, auch unbequeme Dinge offen und ehrlich anzusprechen. Er gehörte zu den Führungskräften, die ihrer Haltung treu blieben und für ihren Standpunkt eintraten, auch wenn dies nicht offizielle Behördenlesart war.

Micha Zander war der erste gemeinsame Leiter der BPOLIKB Halle. Seine sachorientierten Grundsatzentscheidungen zeichneten ihn aus. Seine ehemaligen Mitarbeiter ehren ihn mit der Bewertung „Einsatz war sein Leben“ sowie als hervorragenden Polizeiführer und unkonventionellen Menschen.

Nach Verwendungen bei der BPOLI Magdeburg und im BMI setzte Micha Zander sein engagiertes Wirken an der Akademie der Bundespolizei in Lübeck fort. Er setzte sich besonders für die speziellen Belange der MFE ein. Es ging ihm stets um die Sache; die Karriere war für ihn nicht das Maß aller Dinge.

Wir verlieren mit ihm einen unserer engagiertesten Mitstreiter und einen lieben Freund. Seiner Familie sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus.

Für den Vorstand des BDK-Verband Bund
Thomas Mischke, Vorsitzender

Für den Vorstand des BV Bundespolizei
Stefan Dietlin, Vorsitzender

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