Respekt und Anerkennung der EK Mirco

31. Januar 2011 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Mit unglaublicher Energie, kriminalistischer und kriminaltechnischer Kompetenz klärt die EK Mirco in Grefrath das schreckliche Verbrechen an dem 11-jährigen Mirco. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt der Familie von Mirco, die nun traurige Gewissheit erlangt hat. Mit der Festnahme und dem Geständnis eines Tatverdächtigen aus Schwalmtal hat die teils aus mehr als 70 Kriminalistinnen und Kriminalisten bestehende Ermittlungskommission Mirco ein Verbrechen aufgeklärt, das in die Kriminalgeschichte des Landes Nordrhein-Westfalen eingehen wird.

Eine solche Aufklärungsleistung über einen Zeitraum von 5 Monaten „rund um die Uhr“ verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Unsere Kolleginnen und Kollegen in der Kommission mussten dabei weit über ihre psychische und physische Belastungsgrenze gehen. Dies ist nur aufgrund einer außergewöhnlich hohen Motivation und unter erheblichem Verzicht auf Freizeit möglich gewesen.

Auf der heutigen Pressekonferenz ist auch für die Öffentlichkeit deutlich geworden, dass ein solches Ergebnis einerseits auf persönliches Engagement und andererseits auf kriminalistische Kompetenz aus den Disziplinen der Kriminaltaktik und Kriminaltechnik zurückzuführen ist.

Der BDK ist stolz auf die Leistungen der an der Aufklärung dieses Verbrechens beteiligten Kolleginnen und Kollegen. Dabei gilt unser intensives Mitgefühl der Familie von Mirco, die nach monatelangem Hoffen und Bangen eine schreckliche und schier unerträgliche Gewissheit hat“, sagte der BDK-Landesvorsitzende Wilfried Albishausen sehr bewegt heute in Düsseldorf.

3 Kommentare
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  1. Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen.lob und anerkennung allen beteiligten kolleginnen und kollegen. Danke das ihr euer wort gehalten habt.

  2. Fakt ist die Polizeimeldung vom 06.09.10 21:35 Uhr in der es heißt:
    “Die 45-köpfige Sonderkommission ermittelt fieberhaft weiter. Sie setzt große Hoffnungen auf Hinweise die zu weiterführenden Angaben zum verdächtigen dunklen Pkw führen. Der Wagen war am Freitagabend in der Zeit zwischen 21:20 und 22:00 Uhr unabhängig voneinander von zwei verschiedenen Zeugen am Fundort des Fahrrades in Grefrath im Feld an der Mülhausener Straße am Feldrand parkend beobachtet worden.”
    Hier der Link zur Polizeimeldung
    http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/1677184/kreispolizeibehoerde_viersen

    Das wurde nie geändert oder zurückgenommen, deshalb waren schon damals die GLEICHZEITIGEN Schlussfolgerungen der Soko dass der Täter Mirco auf dem Heimweg radelnd überholt hätte ein absoluter WIDERSPRUCH, weil Mirco erst gegen 22 Uhr in Oedt losfuhr und da das gesuchte Fahrzeug schon über eine halbe Stunde parkte.
    UND EIN PARKENDES FAHRZEUG KANN SELBST NIEMAND ÜBERHOLEN.

    An der von der Polizei amtlich und offiziell veröffentlichten Meldung, dass das Täterfahrzeug bereits ab 21,20 parkend gesehen wurde, hat sich mein ganzer Einsatz in dieser Sache entzündet.
    Denn dann sprach alles für eine Beobachtung Mircos vorher in Oedt durch jemand, der ihn und seinen Heimweg kannte.
    Das habe ich hier
    http://issuu.com/kleiderspender/docs/dossier_zum_fall_mirco_-_der_zeitliche_fingerabdru?viewMode=presentation
    und hier
    http://www.finanzzeug.de/fall-mirco-s-zeitlicher-fingerabdruck-als-kriminalistischer-denkansatz-contra-statistik-spekulationen-25495
    ausgeführt.

    Diese meine Theorie bei der vieles für Komplizen spricht, ist exakt dann hinfällig, wenn die Polizei ihre Meldung vom 06.09.10 BEGRÜNDET zurücknimmt, wenn also die Zeugenaussage dass dort ab 21,20 oder 21,30 Uhr bereits ein Fahrzeug stand BEGRÜNDET zurückgenommen wird.

    Denn stand das Fahrzeug dort um 21,20 Uhr und Mirco brach wie viele Zeugen öffentlich sagten erst um 22 Uhr in Oedt auf, dann muss der Täter Mirco in Oedt beobachtet haben.
    Wäre Olaf H. nun aus dem Umfeld Mirco und hätte seinen Heimweg gekannt, könnte er die Tat als Einzeltäter begangen haben. Bei einem so weit entfernt wohnenden Täter kann man dieses Wissen aber nicht annehmen, also müsste ein Komplize dieses Wissen beigesteuert haben.
    Wenn der Kombi wie die Polizei sagte schon um 21,20 Uhr am Entführungsort wartete, dann gab es aller Wahrscheinlichkeit nach einen KOMPLIZEN, der das Wissen über Mirco beisteuerte.

    Dann wäre die gefühlte Erleichterung heute trügerisch, deshalb dürfen diese Widersprüche nicht unter den Teppich gekehrt werden.

    Ein theoretisches Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn bei einem Überfall monatelang nach einem weissen Transporter gesucht würde kann man nicht KOMMENTARLOS plötzlich umwechseln auf einen schwarzen Golf.

    Das muss man dann erklären, wenn es Gründe gibt nicht ins Detail zu gehen OK, aber man muss es thematisieren und Gründe zumindest andeuten und umschreiben.

    Das alles hat Hr. Thiel nicht gemacht. Es sind die eigenen Einschätzungen der Soko gewesen dem Zeugen der von 21,20 Uhr sprach zu glauben und das so amtlich in die Fahndung aufzunehmen und zu veröffentlichen.

    Dann kann man nicht nach der Verhaftung eines feigen Mörders der bis zuletzt nur verheimlicht und gelogen hat, jetzt aber gezwungen ist IRGENDWAS anzugeben damit es nach Geständnis aussieht, hergehen und kommentarlos alles so sehr über den Haufen zu werfen, als ob man monatelang nach einem weissen LKW fahndet und plötzlich nur noch von einem schwarzen Golf redet ohne zu erklären weshalb die erste Fahndungsinformation falsch gewesen sein soll.
    SOWAS GEHT NICHT. (eigentlich)

    Der Fall Mirco ist NICHT gelöst und die Medien bei der Pressekonferenz waren einfach viel viel zu unwissend und schlecht vorbereitet, die sind mit der Materie überhaupt nicht vertraut, denen fallen keine Widersprüche auf, die denken nicht wirklich mit sondern haben oft nur gefühlsduselige reisserische Effekte für Tratschtanten im Sinn indem sie das Haus des Täters filmen und so dessen unschuldige Kinder schickanieren.

    Die Medien selbst werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, sie denken nicht mit und fragen bei Widersprüchen nicht nach. Wenige Medien nur haben so eine Kommentarfunktion wie hier, eine der wenigen Möglichkeiten der Information für die Öffentlichkeit nachdem die Mainstream-Medien hier und auch sonst oft schwer versagen.
    Der Fall Mirco ist voller Widersprüche der Polizei und deshalb keineswegs geklärt.
    Es gibt hier jede Menge sachliche Argumente denen die Behörden ohne Antworten ausweichen.

    P.S. Auch wenn der eine oder andere „Cop“ nun in seinem Co(r)psgeist getroffen mit den Zähnen knirscht, ich hoffe dass die Redaktion die Größe hat zu erkennen dass ich in diesem Fall sehr sehr viel recherchiert habe und sehr informiert und mit sachlichen Argumenten und Belegen und ausgehend von Original-Polizeimeldungen auf logische Widersprüche hinweise, die man einfach nicht unter den Teppich kehren kann. Wenn es dafür endlich tragfähige Erklärungen gibt bin ich der Erste der sich überzeugen läßt.
    Es muss aber klar sein, dass das Volk nicht nur aus Dummen besteht denen man alles erzählen kann, sondern ich habe absolut scharfsinnig und zutreffend Widersprüche herausgefunden, deshalb bin ich aber kein „Feind“ der Polizei.
    Leider hat sich da in der Vergangenheit durch das was im Fall Michelle geschah etwas verhärtet, aber grundsätzlich will ich auch nur mithelfen, wobei ich aber niemals klein beigebe wenn andere die von mir angebotene Ebene der sachlichen Argumente verlassen und mich mit Manipulation, Verdrehungen und Tricks etc. bekämpfen.

  3. Ja, genau. Der Kinderheimleiter und Olaf H. waren im selben Club!

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