9. eJustice-Abend

31. Januar 2011 | Themenbereich: Hessen, Justiz | Drucken

In Darmstadt fand der 9. eJustice-Abend der Hessischen Justiz statt. Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa, Dr. Rudolf Kriszeleit, begrüßtr neben Vertretern der Justiz zahlreiche Vertreter der Anwaltschaft sowie Notarinnen und Notare. „Seit Jahren gehört die Hessische Justiz zu den modernsten in Deutschland. Daran werden wir festhalten. Die Möglichkeiten der neuen Medien werden immer stärker von den Menschen angenommen und gewünscht. Wir haben deshalb den Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs weiter intensiviert. Im Jahr 2010 wurden auf diesem Weg rund 385.000 Nachrichten ausgetauscht. Dies waren über 30.000 Nachrichten mehr als im vergangenen Jahr“, so Justizstaatssekretär Dr. Rudolf Kriszeleit.

„Die Vorteile liegen auf der Hand. Der elektronische Rechtsverkehr trägt deutlich zu einer Beschleunigung der Verfahren bei und senkt die Kosten für die Verfahrensbeteiligten und den Staat. Die hessische Justiz wird sich deshalb in den nächsten Jahren weiter konsequent um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger kümmern. Dazu werden wir auch den Ausbau moderner Arbeitsabläufe in der Verwaltung mit Hilfe neuer Medien weiter vorantreiben, etwa in Form der elektronischen Akte“, so Dr. Rudolf Kriszeleit weiter.

„Seit einigen Jahren werden bereits die Verfahren bei Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr auf elektronischen Weg abgewickelt. Damit setzt Hessen als erstes Bundesland in Deutschland eine ausschließlich elektronisch geführte Akte in einem gerichtlichen Verfahren ein. Das spart Geld, schont die Umwelt und schafft Mehrfacharbeiten in der Verwaltung ab“, so Dr. Rudolf Kriszeleit.

„Diese Innovationsoffenheit, Serviceorientiertheit und Bürgernähe sind die Markenzeichen der hessischen Justiz. Diese Strukturen auch in Zukunft zu erhalten und weiter auszubauen, bedarf großer Anstrengungen. Dieser Aufgabe stellen wir uns engagiert und zielstrebig“, so Dr. Rudolf Kriszeleit abschließend.

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