Steigende Akzeptanz der Internetwache

30. Januar 2011 | Themenbereich: Mecklenburg-Vorp., Polizei | Drucken

Die Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern ermöglichte als eine der ersten Länderpolizeien die Anzeigenerstattung über das Internet. Seit der Einführung im März 2005 verzeichnet die Polizei in MV eine ständige Steigerung der Zahl der über das Internet erstatteten Anzeigen. Waren es im Jahr 2009 noch rund 6400 Anzeigen, hat sich die Zahl im Jahr 2010 um fast 25 Prozent auf ca. 8000 erhöht. Das entspricht 22 Anzeigen pro Tag

.Dabei umfasst das Spektrum der angezeigten Delikte vor allem einfache Sachbeschädigungen, Diebstahls- und Betrugsdelikte.

„In einem Zeitalter, in dem moderne Informations- und Telekommunikationstechnologien in immer stärkerem Maße das Berufs- und Privatleben durchdringen ist es für mich selbstverständlich, dass auch die Polizei den Bürgern Wege anbietet, um über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Es freut mich, dass dieses Angebot vermehrt genutzt wird und zeigt die Akzeptanz dieses bürgerfreundlichen Angebotes“, erklärte Innenminister Lorenz Caffier.

Sowohl Privatpersonen als auch Geschäftsleute greifen auf diese flexible Form der Anzeigenerstattung zurück, um am heimischen Computer oder aus der Firma heraus schnell und unkompliziert die Polizei anzuschreiben.

Neben der Anzeigenerstattung nutzten die Bürger auch die Möglichkeit, die Polizei über verdächtige Beobachtungen zu informieren, aber auch Hinweise auf Örtlichkeiten zu geben, an denen vermehrt Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden sollten. Mehr als 400 solcher Hinweise gingen über die Internetwache bei der Polizei ein. Darüber hinaus registrierte die Polizei 85 Beschwerden.

Festzustellen ist, dass gut 4000 Anzeigen von Bürgern aus dem Zuständigkeitsbereich der PD Rostock stammten, gefolgt vom Schweriner Direktionsbereich.

Entgegen üblicher Erwartung nutzen nicht nur junge Leute die Internetwache. Das Alter der Anzeigenerstatter reicht bis ins hohe Rentenalter.

„Für die Landespolizei wird neben dem persönlichen Kontakt der Informationsaustausch mit dem Bürger über das Internet, hier auch insbesondere über die Internetwache, zukünftig eine immer wichtigere Rolle im Sinne einer direkten und unkomplizierten Kommunikation spielen“, so der Innenminister Lorenz Caffier abschließend.

Die Internetwache ist rund um die Uhr über die Homepage der Polizei M-V unter www.polizei.mvnet.de erreichbar.

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