Handlungsfelder und Forderungen der GdP

27. Januar 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen hat durch ihren neugewählten Landesvorsitzenden Forderungen und Handlungsfelder beschrieben, die sie in den nächsten Jahren umsetzen will. Die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen wird die anstehenden Wahlen (Kommunalwahl im September 2011 und die Landtagswahl Anfang 2013) nutzen, um die Forderungen in der Öffentlichkeit und der Politik deutlich zu machen. In Verhandlungen mit dem Innenminister und den Parteien des Nds. Landtags sollen diese Forderungen umgesetzt werden. Zu den Forderungen gehören:

1. Steigerung der Attraktivität der Tätigkeit in der Polizei für Tarifbeschäftigte, Verwaltungsbeamten/-innen sowie für die Exekutivkräfte

2. Beibehaltung einer einheitlichen Ausbildung und Aufgabenwahrnehmung in der Polizei

3. Forderung nach aufgabenorientiertem rechtlich notwendigem Instrumentarium sowie justiziablen Rückhalt durch den Dienstherrn

4. Rückführung des Dienstposten-Begrenzungskonzeptes

5. Ausbau der Mitbestimmung/Partizipation – Verhandeln statt Verordnen

6. Mitwirkung beim Ausbau des Rückhalts in der Bevölkerung

7. Aktives Eintreten gegen Extremismus

8. Wertschätzung der polizeilichen Arbeit

9. Verbesserung der Familienfreundlichkeit

10. Ausbau der Gleichstellung auch mit dem Motto des diesjährigen Internationalen Frauentages, der sich am 08. März zum 100.ten Mal jährt: „Heute für morgen. Zeichen setzen“

11. Gewalt gegen Polizei minimieren. Das Motto muss lauten: Ein Angriff auf jemanden, der für die Öffentlichkeit dient, muss als Angriff auf die Öffentlichkeit angesehen werden

12. Einfordern eines wertschätzenden Umgangs mit den Beschäftigten

13. Gesundheitsförderung verbessern

14. Schluss mit der Privatisierung – Menschen statt Betriebsmittel oder Kostenstelle/VZE

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