TÜV Zertifizierung von Sicherheitsfachplanern

25. Januar 2011 | Themenbereich: Security | Drucken

Die TÜV Saarland Gruppe und Vabeg Eventsafety zertifizierten im Januar die ersten Sicherheitsfachpersonen für Versammlungsstätten. Diverse Unglücke auf Veranstaltungen in Deutschland und im Ausland erhöht die Sicherheitsnachfrage nicht nur bei den Besuchern. Die ersten TÜV zertifizierten Sicherheitsfachplaner sorgen hier mit speziellen Verfahrensweisen und fachspezifischem Know-How für einfache und effektive Sicherheitslösungen.

Veranstaltungen gibt es seit Menschengedenken. So wie in jüngerer Zeit das weitgehend unglücksfreie Woodstock Festival in Bethel, New York, das Isle of Wight Festival in Groß Britannien New York, der tragische Flugtag in Ramstein 1988 mit 70 Toten und 1.000 Verletzten oder das jährliche Roskilde Festival, Dänemark, das im Jahr 2000 einen tragischen Höhepunkt mit neun Todesopfern hatte.

Seit 2001 entwickelt Vabeg Eventsafety Deutschland Sicherheitslösungen und Verfahrensweisen um potentielle Gefahren bereits in der Planungsphase zu beseitigen. Seit 2008 begleitet ein Expertenbeirat mit Mitgliedern aus Deutschland und Österreich die Entwicklung der Sicherheitsverfahren. Unter bestimmten Voraussetzungen können sich Fachkundige Personen seit 2008 auch auf das Sicherheitsverfahren schulen lassen.

In Zeiten immer komplexerer Gesetze und Verordnung und veränderter Besucherverhalten und Ansprüche an Verstaltungen sind Fachplaner mit einem starken Netzwerk als externe Berater unabdingbar geworden.

Seit 2011 sind diese Fachplaner auch TÜV zertifiziert. Vom 05. bis 07.Januar konnten sich die ersten Fachplaner für Veranstaltungssicherheit im nordschwäbischen Monheim durch Vabeg und dem TÜV Saarland weiterbilden. Zudem wurden Sie auf das neue Vabeg-Handbuch, für ortsfeste Versammlungsstätten, geschult. Die abschließende Prüfung durch den die beiden Träger konnten alle Teilnehmer mit Bravour bestehen und dürfen nun den Titel des TÜV zertifizierten Fachplaner für Veranstaltungssicherheit (TÜV® Saarland Gruppe, Vabeg®) tragen. Alle bestanden.

Beide Verfahrensweisen, das Vabeg-Konzept für temporäre Veranstaltungen und das Vabeg-Handbuch für ortsfeste Versammlungsstätten beinhalten die Bereiche CAD-Planung mit Flucht- und Rettungsplan, Bestuhlungsplan, Außenanlagenplan, Park- und Verkehrsplan und den Bereich Konzeptionelles mit Sicherheitskonzept, Gefahrenanalyse, Notfallplan, Brandschutzkonzept, Organigramm, Unterweisung, Einsatzkräfteberechnung u.v.m,

Da man die Gefahrenlage ganzheitlich betrachten muss und ein Fachplaner die knapp 90 relevanten Regelwerke kennt, kann er einfach und meist ohne große Kosten, Maßnahmen definieren, die schnell und sicher ins Ziel führen.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.