Zivilschutz-Hubschrauber im Luftrettungsdienst

20. Januar 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Die „Retter in Orange“ wurden im letzten Jahr 16.904 Mal zum Einsatz bei Notfällen gerufen. Die fliegenden Notärzte haben insgesamt 10.851 Patienten behandelt und 4.300 in Krankenhäuser transportiert. Christoph Unger, Präsident des BBK, sagt „Ärzte, Rettungsassistenten und Piloten geben jeden Tag ihr Bestes zum Wohl der Patienten. Sowohl die medizinische Ausstattung als auch die Flugtechnik haben sich fortentwickelt und werden permanent auf dem neuesten Stand gehalten.“

Mit 1.910 Rettungseinsätzen weist die Statistik den in Hamburg stationierten Christoph 29 als Spitzenreiter aus. Ihre Einsatzzahlen gegenüber dem Vorjahr steigern konnten die Luftrettungszentren in Köln, Kassel, Bielefeld, Traunstein und Brandenburg. In Traunstein wurde 29 Mal das Bergetau zur Rettung von Menschen in Not eingesetzt. Christoph 17 in Kempten verzeichnete 27 Bergetaueinsätze.

Die orangefarbenen Zivilschutz-Hubschrauber sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutz zur Verfügung stellt. Sie unterstützen nicht nur die Luftrettung in Deutschland, sondern sind auch für den Katastrophenfall gerüstet. Sie können Schadenstellen überwachen, Bevölkerungsbewegungen lenken oder radioaktive Strahlung aus der Luft messen. 2010 feierte der Bund mit allen an der Luftrettung Beteiligten das Jubiläum „40 Jahre Luftrettung“.

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