Feuerwehren sind das Rückgrat des Hochwasserschutzes

20. Januar 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Sachsen-Anhalt | Drucken

Innenminister Holger Hövelmann (SPD) hat den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren bei der Bekämpfung des Hochwassers in Sachsen-Anhalt gewürdigt. „In diesen Tagen erleben wir wieder überdeutlich, dass die ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden nicht nur im Brandschutz Herausragendes für die Gemeinschaft leisten“, sagte Hövelmann heute Morgen am Saaleufer bei Calbe im Salzlandkreis. „Die Feuerwehren sind das ehrenamtliche Rückgrat für den Hochwasserschutz in Sachsen-Anhalt.“

Aktuell sind mehr als 600 Feuerwehrleute in den Flussgebieten des Landes im Einsatz. „Aber hinter dieser Zahl stehen natürlich noch viel mehr Menschen, die diesen Einsatz mittragen“, sagte Hövelmann. „Nicht nur die Familienangehörigen, auch die Arbeitgeber der Kameradinnen und Kameraden tragen ihren Teil dazu bei, dass Deiche gesichert und Wohngebiete geschützt werden können.“

Der Minister erinnerte daran, dass der Hochwassereinsatz nicht die erste größere Herausforderung dieses Winters für die Feuerwehren ist: „Schon der frühe und harte Wintereinbruch hat viele Feuerwehren gefordert. Straßen mussten frei geschnitten, Menschen im Stau versorgt werden. Heute kommen an vielen Stellen des Landes noch Schwierigkeiten mit hohen Grundwasserpegeln oder mit nicht abfließendem Oberflächenwasser hinzu.“ Oft leisteten die Wehren weit mehr, als sie nach dem Brandschutz- und Hilfeleistungsgesetz leisten müssten. „Das zeigt deutlich: Die Städte und Gemeinden verlassen sich auf ihre Feuerwehren“, so Hövelmann.

Der Minister unterstrich, der Hochwasserschutz funktioniere nur durch das enge und gut koordinierte Zusammenwirken vieler Verantwortlicher. So sind neben den Feuerwehren auch das Technische Hilfswerk, die Wasserwehren, das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, die Bundeswehr, die Polizei, kommunale Beschäftigte sowie viele freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz.

Hövelmann trifft sich im Laufe des Tages noch in Dessau-Roßlau, in Coswig, in Jessen und in Annaburg mit Verantwortlichen und mit Einsatzkräften an den Ufern von Elbe, Rossel und Schwarzer Elster.

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