Deutsches Polizeisportkuratorium

20. Januar 2011 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

„Ich freue mich sehr, dass Bayern seit dem 1. Januar 2011 nach beinahe 40 Jahren wieder den Vorsitz des Deutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK) inne hat. Das DPSK hat dem Polizeisport immer wichtige Impulse gegeben. Wir müssen hier weiter vorankommen, denn neben der seelischen Belastbarkeit kommt es im Polizeidienst ganz wesentlich auf die körperliche Fitness an. Der Dienstsport und hier besonders die Betonung des Gesundheits- und Präventionssports sind für die Polizei unverzichtbar. Wir brauchen mehr denn je gesunde und belastbare Beamtinnen und Beamte, um die vielen Herausforderungen auf dem Feld der inneren Sicherheit auch künftig souverän meistern zu können“, sagte Innenminister Joachim Herrmann heute bei einer Pressekonferenz zusammen mit MdL Roland Richter und dem Leiter des Fortbildungsinstituts der Bayerischen Polizei in Ainring (BPFI), Leitender Polizeidirektor Johann Peter Holzner, dem neuen Vorsitzenden des DPSK.

Das DPSK ist ein Bund-Länder-Gremium, in dem die Innenminister und Senatoren der 16 Bundesländer und des Bundes durch je einen Polizeisportbeauftragten vertreten sind. Das DPSK fördert und koordiniert alle Bereiche des Polizeisports. Es besteht seit mehr als 60 Jahren, Bislang hatte Bayern in den Jahren 1973 und 1974 erst einmal den Vorsitz. Herrmann: „Bei Herrn Holzner vom Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring ist der Vorsitz genau in den richtigen Händen. Bei mehr als 12.000 Fortbildungsteilnehmern pro Jahr hat sich das BPFI großes Know-how für die Erfordernisse des Dienstsports “aus der Praxis für die Praxis“ erworben. Herr Holzner bringt diese Erkenntnisse schon jetzt sehr gewinnbringend in die tägliche Arbeit des Bayerischen Polizeisportkuratoriums, dessen Vorsitzender er schon seit längerem ist, ein. Dies wirkt sicher auch sehr befruchtend auf die künftige Arbeit als Vorsitzender des DPSK“.

Polizeibeamte müssen aufgrund der besonderen körperlichen und mentalen Anforderungen im oftmals harten Berufsalltag im Wechselschichtdienst bereits bei der Einstellung bei einem Sporttest ihre körperliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Nicht nur in der Ausbildung, sondern während der gesamten beruflichen Tätigkeit wird großer Wert darauf gelegt, die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Herrmann: „Bayerische Polizeibeamte sind gehalten, monatlich mindestens vier Stunden Dienstsport zu leisten. Wir investieren viel Mühe hierauf und bieten bayernweit ein dichtes Netz attraktiver und flexibler Angebot für die Beamtinnen und Beamten“, so Herrmann.

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