Risikoanalyse ohne Grenzen

19. Januar 2011 | Themenbereich: Bevölkerungsschutz | Drucken

Am 13. Januar 2011 war das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zu Gast in der österreichischen Gemeinde Ebbs/Tirol. Anlass war das im Juni 2010 zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartete Projekt „D-A-CH Risikoanalyse ohne Grenzen“. Im Mittelpunkt des Projektes steht der Vergleich der jeweiligen Methoden zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz in den grenzüberschreitenden Regionen Deutschlands zur Schweiz sowie zu Österreich.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern führt hierzu ein Pilotprojekt in Abstimmung mit der Bezirksregierung Oberbayern und dem Landkreis Rosenheim im Grenzbereich zu Österreich durch. Dort ist das Land Tirol mit dem Bezirk Kufstein und dessen Gemeinden Kufstein und Ebbs beteiligt. Der Bezirk Kufstein in Österreich/Tirol und der Landkreis Rosenheim in Deutschland/Bayern haben gemeinsam, dass sie beide am Inn liegen und sich mit den Auswirkungen auseinandersetzen müssen, falls der Inn einmal über die Ufer tritt. Ziel ist es daher, auf der Anwendungsebene Erfahrungen und Expertise in der Umsetzung der jeweiligen Methoden zur Risikoanalyse auszutauschen.

Am 13. Januar zeigte die Gemeinde Ebbs mit ihren Experten eindrucksvoll ‚best practise‘ (beste Vorgehensweise) zur Umsetzung der vom Land Tirol entwickelten Methode. Diese ist der vom BBK entwickelten Methode „Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz“ sehr ähnlich. Die deutschen Gäste aller administrativen Ebenen konnten viele Erkenntnisse und Anregungen mitnehmen. Die Zusammenarbeit geht weiter.

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