„Foul von Rechtsaußen“ – Sport und Politik

18. Januar 2011 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier begrüßt es ausdrücklich, dass sich Sport und Politik auf Bundesebene mit rechtsextremistischen Erscheinungsformen im Sport auseinander setzen. „Das Innenministerium Mecklenburg-Vorpommern unterstützt seit langem das verstärkte Engagement der Sportvereine für Demokratie und Toleranz und zur Eindämmung von Gewalt und Rassismus z.B. im Amateurfußball“, so Innenminister Caffier. Dabei zählt der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung mit seinen zahlreichen Aktivitäten, wie der Tätigkeit der Arbeitsgruppe Extremismus, der Ausrichtung von Fachtagungen und der Förderung von Projekten im Grenzbereich zwischen Gewalt- und Extremismusprävention zu den wichtigen Unterstützern bei der Umsetzung des Landesprogramms für Demokratie und Toleranz. Der Landessportbund in Mecklenburg-Vorpommern hat sich in einem Ehrenkodex bzw. in entsprechenden Satzungsregelungen ebenfalls zu einer Unvereinbarkeit rechtsextremistischer Bestrebungen mit den Zielen seiner Mitgliedsorganisation bekannt. Auch das sei Ergebnis einer engen Zusammenarbeit von Politik und Sport in unserem Land. „Darüber hinaus hatte Mecklenburg-Vorpommern bereits im Jahr 2007 ein breites gesellschaftliches Bündnis auf nationaler Ebene gemeinsam mit Sport- und Hilfsorganisationen gegen Rechtsextremismus initiiert“, erinnerte Lorenz Caffier.

Sich mutig einzumischen, Solidarität mit den Opfern rechtsextremistischer Gewalt zu zeigen und existierende Probleme vor Ort ehrlich und offen zu benennen sind zudem wesentliche Voraussetzungen, um diesem gesellschaftlichen Problem wirkungsvoll entgegenzutreten.

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