Modernisierung der Feuerwehrausbildung

17. Januar 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

„Baden-Württemberg ist zu Recht stolz auf den hohen Leistungsstandard und die Professionalität der Frauen und Männer bei der Feuerwehr im Land. Um diese hohe Qualifikation auch künftig zu garantieren, haben wir die Feuerwehrausbildung angepasst.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech am Montag, 17. Januar 2011, in Stuttgart.

Unter Leitung der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg hätten Vertreter des Landkreistags, des Städtetags, des Gemeindetags, des Landesfeuerwehrverbands, der Werkfeuerwehren, der Kreisbrandmeister und der Landesverwaltung an der Modernisierung mitgewirkt. „Die Feuerwehrausbildung hat sich in der Vergangenheit bestens bewährt. Bei der Anpassung war unser Ziel, die Lehrgänge stärker als bisher zu flexibilisieren“, so Rech. Der modulare Aufbau werde die Ausbildung für Ehrenamtliche attraktiver machen. Daneben würden berufliche und persönliche Qualifikationen bei der Zulassung zu bestimmten Lehrgängen stärker berücksichtigt. Beispielsweise könnten Lehrkräfte oder betriebliche Ausbilder künftig leichter als Feuerwehr-Ausbilder tätig werden. Die Lehrgangsstrukturen würden noch besser an die jeweiligen Zielgruppen angepasst. Daneben gewährleiste die neue Feuerwehrausbildung, dass die Lehrgangs- und Gruppengröße bei verschiedenen Lehrgängen auf Landkreisebene einheitlich seien.

Neu ins Programm aufgenommen worden seien folgende Kurse: „Leiter einer Führungsgruppe“, „Leiter der Psychosozialen Notfallversorgung“, „Führungslehrgang II für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst“, „Fachkunde für Ausbilder für Atemschutzgeräteträger“, „Fachkunde für Ausbilder für Sprechfunker“, „IuK-Beauftragte“. Nicht mehr zeitgemäße Lehrgänge wie „Brandmeister in einer Werkfeuerwehr“ oder „Gerätewarte für besondere Schutzkleidung“ seien gestrichen worden.

Außerdem seien bereits bestehende Lehrgänge zur weiteren Ausbildung auf Standort- und Kreisebene im Bereich von „Einsatzkräften bei Technischen Hilfeleistungseinsätzen“, „Einsatzkräften bei der Brandbekämpfung“, „Maschinisten für Drehleitern“ und „IuK-Fachkräften“ modifiziert worden.

„Mit dieser Neufassung machen wir unsere Feuerwehr fit für die Zukunft uns stellen so sicher, dass sich die Menschen im Land auch in Zukunft auf die freiwilligen und hauptberuflichen Feuerwehrangehörigen verlassen können“, betonte der Innenminister.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.