Bundesinnenminister soll Fusionspläne vom Tisch nehmen

14. Januar 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat den Bundesinnenminister aufgefordert, die umstrittenen Pläne zur Fusion von Bundespolizei und Bundeskriminalamt auch offiziell vom Tisch zu nehmen. GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein Anrecht darauf, dass ihre Verunsicherung beendet wird und sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren können. Die derzeitige angespannte Sicherheitslage in Deutschland verträgt keine Irritationen in den Sicherheitsbehörden. Die Aufgabenbelastung ist hoch genug.“
Der Widerstand gegen die Pläne sei in den Bundesländern gewachsen, insbesondere auch bei Innenministern der Union, so die GdP. Witthaut: „Das war absehbar und es ist richtig. Die Gewerkschaft der Polizei würde es begrüßen, wenn der Bundesinnenminister nun rasch den Schluss der Debatte verkünden würde. Vernünftigen Argumenten Rechnung zu tragen, ist keine Niederlage, sondern ein anerkennenswerter Schritt.“

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