GdP zur angekündigten Gehaltserhöhung

13. Januar 2011 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die Ankündigung des Ministerpräsidenten ab 1. April den Beamtinnen und Beamten zwei Prozent mehr Gehalt auszuzahlen stößt bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf Skepsis und Kritik. Rüdiger Seidenspinner, Landesvorsitzender der GdP Baden-Württemberg: „Das ist zwar nett gemeint, aber nicht im Sinne der abgeschlossenen Beteiligungsvereinbarung. Wir fordern den Ministerpräsidenten auf, sich in Zukunft wieder an die vereinbarten Spielregeln zu halten.“

Bereits vor Beginn der Tarifverhandlungen eine Gehaltserhöhung für Beamte anzu-kündigen bezeichnet der GdP-Chef als „mehr als ungewöhnlich“ und zu diesem Zeitpunkt ziemlich durchsichtig.

Rüdiger Seidenspinner weiter: „Wir fordern nach einem Abschluss für die Tarifbeschäftigten die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Ergebnisses auf die Beamten. Rechnet man die Nullmonate (also Januar bis März) mit ein, dann gleichen die angekündigten zwei Prozent kaum die Inflation aus. Das haben die Polizistinnen und Polizisten und die Polizeiverwaltungsbeamte, erst recht nach den Anstrengungen der letzten Jahre, nicht verdient. Unsere Forderung bleibt: „mindestens 50 Euro Sockelbetrag plus zusätzliche drei Prozent“ so der Vorsitzende der GdP weiter.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.