Vorbild für Kollegen und Gefangene

12. Januar 2011 | Themenbereich: Hessen, Strafvollzug | Drucken

Bei seinem Besuch in der Justizvollzugsanstalt Kassel I konnte sich der hessische Justizminister, Jörg-Uwe Hahn, im Gespräch mit dem Leiter, Jörg-Uwe Meister, einen Eindruck über die Situation der Bediensteten und Gefangenen machen. Minister Hahn nahm seinen Besuch in der JVA Kassel I zum Anlass, den trotz seiner Querschnittlähmung in beruflicher wie in sportlicher Hinsicht sehr erfolgreichen Justizvollzugsbediensteten Markus Häusling zu ehren. Der 39-jährige ist auch Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen der JVA Kassel I. „Markus Häusling nimmt eine wichtige Vorbildfunktion für Bedienstete und Gefangene ein. Er leistet trotz seiner Behinderung einen vorbildlichen Dienst und verschafft sich so großen Respekt bei Kolleginnen und Kollegen und Gefangenen“, betonte Minister Hahn. „Beachtlich ist aber nicht nur sein berufliches Engagement. Durch sein hartes Training und seinen starken Willen schafft er Höchstleistungen im Handbike-Sport und wurde im September 2010 sogar Deutscher Meister im Parathriathlon. Markus Häusling zeigt ein gutes Beispiel, wie trotz des körperlichen Handicaps, durch Willensstärke, Engagement und Pflichtbewusstsein große Erfolge erreicht werden können“, würdigte Hahn den hessischen Hauptsekretär im Justizvollzugsdienst. Hahn übergab seinem Sportverein, dem VFL Wettesingen in Breuna, für die weitere Arbeit eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro.
Ferner überzeugte sich der Minister von der reibungslosen Übernahme der Bediensteten und Gefangenen nach der Schließung der JVA Kassel III in die JVA Kassel I.

„Die 59 Bediensteten, die zum Jahresende 2009 von der Schließung der JVA Kassel III betroffen waren, haben sich an ihren neuen Arbeitsstellen in der JVA Kassel I und den Außenstellen Kaufungen und Baunatal gut eingegliedert. Die Verlegung der Gefangenen verlief reibungslos“, erklärte Hahn. Die aus Kostengründen notwendig gewordene Schließung der JVA Kassel III (Elwe) sei daher ein richtiger Schritt im Zuge der Sparmaßnahmen des Landes Hessen gewesen, so Justizminister Hahn abschließend.

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