Leistungen der ehrenamtlichen Brandschützer

8. Januar 2011 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Innenminister Lorenz Caffier hat heute anlässlich der Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges an die Freiwillige Feuerwehr Groß Miltzow im Landkreis Mecklenburg-Strelitz die Arbeit der Feuerwehren im Land gewürdigt.

„Die Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr konzentriert sich heutzutage nicht mehr ausschließlich auf die Bekämpfung von Bränden. Vielfältige Aufgaben, wie die Rettung und Bergung von Unfallopfern, die Beseitigung von Havarien und der Einsatz bei Katastrophen und sonstigen Schadensereignissen sind hinzugekommen und verlangen der Feuerwehr ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ab“, stellt Minister Caffier fest.

Die Freiwillige Feuerwehr Groß Miltzow ist eine Stützpunktfeuerwehr und somit für den Brandschutz und die technische Hilfeleistung in einem großen Gemeindegebiet zuständig. Es erstreckt sich entlang der A 20 von Friedland bis Strasburg bzw. bis Neubrandenburg-Ost, auf die Gemeinden Helpt, Neetzka und Kublank sowie auf viele landwirtschaftliche Betriebe. Zukünftig kommen noch Einsatzgebiete durch den Bau von Solarparks in Ullrichshof und den Bau einer Hähnchenmastanlage in Klein Daberkow hinzu.

„Schon deshalb ist es wichtig, diesen Ehrenamtlern eine moderne und einsatztaugliche Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, denn daran mangelte es der Freiwilligen Feuerwehr Miltzow in der Vergangenheit“, so Innenminister Caffier bei der Fahrzeugübergabe.

Das alte Tanklöschfahrzeug ist 40 Jahre alt und in einem schlechten Zustand. Der Rahmen des Fahrzeuges musste in den letzten Jahren mehrmals repariert werden und der Rost am Fahrzeug ist nicht mehr aufzuhalten.

Das neue Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 vom Typ Mercedes-Benz und Baujahr 1997 erwarb die Gemeinde mit einem Kilometerstand von 12.800 Kilometern von der Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz.

„In ihrem täglichen Einsatz riskieren die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren im ganzen Land nicht selten ihre Gesundheit und sogar ihr Leben im Dienst der Allgemeinheit. Sie sind damit ein Vorbild für uns alle“, so Innenminister Caffier abschließend.

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