Jährlicher Landespräventionstag geplant

6. Januar 2011 | Themenbereich: Prävention, Sachsen | Drucken

Am 5. Januar 2011 fand im Sächsischen Innenministerium die 3. Plenarsitzung des Landespräventionsrates statt. Das Gremium, bestehend aus Vertretern der Staatsregierung, staatlichen und öffentlich-rechtlichen Einrichtungen, Spitzen- und Dachverbänden, Freien Trägern, zivilgesellschaftlichen Stellen und kommunalen Interessenvertretungen widmete sich neben der Berichterstattung über die Tätigkeit des Landespräventionsrates vor allem mit aktuellen Vorhaben für das Jahr 2011 und darüber hinaus. Aufgabe des Landespräventionsrates ist die Vernetzung der vielen guten Präventionsprojekte und die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements. Der Leitspruch „Einer mit allen“ soll zeigen, dass Präventionsarbeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und all Menschen angeht.

Es wurde vereinbart, dass künftig jährlich ein Sächsischer Landespräventionstag stattfinden soll. Ziel der Veranstaltung ist es, das Thema Prävention und bürgerschaftliches Engagement in seinen vielfältigen Facetten stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu platzieren. Eines der wesentlichen Anliegen des Landespräventionsrates ist die bessere Vernetzung von verschiedenen Initiativen und Projekten. Der Landespräventionstag bietet ein Forum dafür und für den Austausch zwischen Präventionsträgern, Wissenschaftlern und Politikern.

Innenminister und Vorsitzender des Landespräventionsrates Markus Ulbig: „Im Freistaat wird seit vielen Jahren engagierte und erfolgreiche Präventionsarbeit geleistet. Die vielen engagierten Menschen tragen ganz wesentlich dazu bei, unser Gemeinwesen lebenswerter und sicherer zu machen. Das geschieht auf vielen gesellschaftlichen Ebenen und in einer großen Breite. Der Landespräventionstag bietet auch die Gelegenheit, den Beteiligten Dank und Anerkennung auszusprechen.“

Der Landespräventionsrat konstituierte sich auf Beschluss der Sächsischen Staatsregierung im Dezember 2008. Er bietet eine breite Plattform für die Kommunikation, Koordination und Kooperation der verschiedenen Präventionsträger. Eine seiner Kernaufgaben ist die Vernetzung landesweiter, regionaler oder kommunaler Partner. Im vergangenen Jahr wurden dazu sieben Regionalkonferenzen durchgeführt, 2011 werden weitere sechs der Konferenzen folgen. Damit wird u. a. das Ziel verfolgt, die Präventions-Strukturen in den Landkreisen und kreisfreien Städten weiter zu stärken.

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