Schutzmaßnahmen für koptische Christen

4. Januar 2011 | Themenbereich: Bayern, Innenminister, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat den Anschlag auf die koptischen Christen in Ägypten aufs Schärfste verurteilt und veranlasst, dass für die koptische Gemeinde in München besondere polizeiliche Schutzmaßnahmen durchgeführt werden: „Die zunehmende Christenverfolgung in muslimischen Staaten darf auf keinen Fall auf Europa übergreifen. Gleichzeitig müssen die muslimischen Staaten ihren Schutz für Christen verstärken. Dem offenkundigen Ziel der islamistischen Terroristen, Christen aus Ländern mit jahrhundertelanger christlicher Tradition zu vertreiben, muss entschieden entgegen getreten werden.“ In Deutschland leben rund 6.000 koptische Christen. Auch in München gibt es eine koptische Gemeinde mit circa 200 Mitgliedern. Herrmann betonte, dass gerade mit Blick auf die Weihnachtsfeiern der orthodoxen Christen vom 6. auf den 7. Januar die Polizei die koptischen Christen in Bayern besonders im Blick habe: „Wir werden in der nächsten Zeit und insbesondere bei den Weihnatchtsfeiern sehr genau beobachten, was sich um unsere koptische Gemeinde in München tut. Unsere Polizei wird verstärkt präsent sein. Die friedliche Religionsausübung steht unter besonderem Schutz des Staates. Gewalt jeglicher Form werden wir nicht dulden.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.