Sicherheit rund um den Fußball

3. Januar 2011 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Unter dem Motto „Feindbilder ins Abseits“ – Polizei, Fans, Verbände und Vereine im Dialog“ treffen sich am Mittwoch, 12. Januar 2011 in Frankfurt, Spitzenvertreter des Deutschen Fußballbundes (DFB), der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und der Gewerkschaft der Polizei (GdP), zu einem hochkarätig besetzten Experten-Kongress.
GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut: „Fußballeinsätze sind für die Polizei arbeitsintensiver und gefährlicher geworden. Gewalttätige Auseinandersetzungen spielen sich dabei überwiegend am Rande von Fußballbegegnungen auf öffentlichem Boden und dem Schienennetz ab. Das ‚Feindbild Polizei‘ hat sich mehr und mehr bei Fußball-Randalierern manifestiert.“

Am Fußball, so Witthaut, mache sich eine Gewaltentwicklung fest, die zu lange ignoriert oder verharmlost wurde.

Grundsatzstatements des DFB-Präsidenten Dr. Theo Zwanziger, des GdP-Bundesvorsitzenden Bernhard Witthaut und von Harald Strutz, Präsident des 1. FSV Mainz 05 und Vize-Präsident des Ligaverbandes DFL, führen in die presseöffentliche Veranstaltung ein. Darüber hinaus sind Kurzreferate von Praktikern aus Polizei, Wissenschaft, Sport und Fanszene vorgesehen.

In einer Podiumsdiskussion werden abschließend GdP-Bundesvorsitzender Bernhard Witthaut, DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus, der DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn, Michael Gabriel, Leiter Koordinationsstelle Fanprojekte und Wilko Zicht, vom Bündnis aktiver Fußball-Fans (BAFF) Entwicklung, Situation und Lösungsansätze erörtern.

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