Landespolizeipräsidium reagiert auf Fehlentwicklungen

2. Januar 2011 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Das Landespolizeipräsidium hat mit Datum vom 21.12.2010 in einer Projektvereinbarung mit der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) festgelegt, dass

„jährlich 50 Direktversetzungen von Absolventinnen und Absolventen der PA, die das Modul 17.2 – Schwerpunktstudium Ermittlungen – absolviert haben, zur unmittelbaren (= direkt – Anmerkung des BDK) Verjüngung der ermittelnden Bereiche in die Einzeldienstbehörden gewährleistet werden.

Mit dem Projekt soll u. a. folgendes Ziel erreicht werden:
Berücksichtigung der besonderen Bedarfe zur Verjüngung der ermittelnden Bereiche des polizeilichen Einzeldienstes.“

Der BDK hat bereits seit Jahren ein dringende Verjüngung angemahnt und diese gegenüber den politisch Verantwortlichen immer wieder eingefordert. Trotz erheblichen Widerstandes aus der Organisation und anderen Interessenvertretern, ist damit nun endlich ein erster Schritt schriftlich fixiert und die Behörden haben damit – wenn auch nur zunächst eine kleine – Planungssicherheit. Diese Maßnahme war offensichtlich notwendig, da nach den Worten des Ministers, die unmittelbaren Direktzuweisungen in den Ermittlungsbereich betreffend, keine Taten folgten!

Der BDK bleibt am Ball und kümmert sich weiterhin als einziger Verband um die Interessen der Ermittlungsbereiche.

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