„Profiling“ von Flugpassagieren – Wendt: „Begrüßenswerter Vorstoß“

28. Dezember 2010 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, bezeichnet den Vorschlag, Flugpassagiere künftig nach Alter, Geschlecht oder ethnischer Herkunft in Risikogruppen einzuteilen und dann in unterschiedlicher Intensität zu kontrollieren, als grundsätzlich „begrüßenswert“, um die Sicherheit im internationalen Luftverkehr bestmöglich zu gewährleisten.

Die DPolG fordert schon seit Langem den Einsatz spezieller Fahnder an Flughäfen. Wendt: „Der Vorstoß ist begrüßenswert. Doch ein elektronisches Profiling allein reicht nicht aus. Zusätzlich sollten geschulte Beamte das Verhalten verdächtiger Passagiere beobachten. Wenn es eine Nation gibt, von der wir in Sachen Sicherheit lernen können, dann ist das Israel, wo das „Profiling“ schon seit längerem praktiziert und von den Fluggästen akzeptiert wird.“

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