Winterdienst kaputtgespart?

22. Dezember 2010 | Themenbereich: Verkehr | Drucken

Der Bundesvorsitzende der VDStra. – Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten Siegfried Damm hat den kommunalen Politikern große Versäumnisse bei der Ausstattung des Streu- und Winterdienstes vorgeworfen. Obwohl die Straßenwärter mittlerweile bis zu zwölf Stunden in ihren Räumfahrzeugen säßen, hätten die chaotischen Folgen des Wintereinbruchs mit endlosen Staus und zahllosen Unfällen nicht verhindert werden können.

Damm warf den verantwortlichen Politikern, den Straßenverwaltungen, und den Stadtkreisen und Gemeinden vor, aus dem vergangenen Winter nichts gelernt und statt Vorsorge Personalabbau in erheblichem Umfang betrieben zu haben. Auch die Lagerkapazitäten von Streusalz seien erheblich reduziert worden,.kritisierte der Chef der dbb Mitgliedsgewerkschaft in einem Interview mit Deutschlandradio Kultur.

Damm warnte zugleich davor, die Probleme im Winterdienst mit Privatisierungen oder Auftragsvergaben lösen zu wollen. Das käme den Bürger letzlich teuerer zu stehen als eine vernünftige Ausstattung des öffentlichen Dienstes.

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