Neuer Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Südosthessen

22. Dezember 2010 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Roland Ullmann ist neuer Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Südosthessen. Innenminister Boris Rhein gratulierte dem 53jährigen im Rahmen einer Feierstunde im Gebäude des Kreishauses in Dietzenbach und verabschiedete gleichzeitig den bisherigen Polizeipräsident Günter Hefner. „Günter Hefner hat die Leitung der Zentralabteilung im Ministerium des Innern und für Sport übernommen. Damit ist er der ständige Vertreter von Staatssekretär Werner Koch und nimmt damit eine besondere, herausgehobene Funktion innerhalb des Innenministeriums wahr“, sagte Innenminister Boris Rhein.

Der neue Polizeipräsident Roland Ullmann ist eine bekannte Größe in Südosthessen. Bereits seit Juli 2008 ist er dort Polizeivizepräsident und kennt sein zukünftiges Einsatzgebiet genau. Darüber hinaus war er bereits als Vizepräsident in den Polizeibehörden Mittelhessen und Westhessen eingesetzt. „Den großen 2 Erfahrungsschatz, den Polizeipräsident Ullmann in den drei unterschiedlichen Behörden in leitender Funktion erworben hat, kann er nun Nutzen bringend einsetzen“, so Minister Rhein.

Der im Main-Kinzig-Kreis wohnhafte Roland Ullmann begann 1973 bei der Hessischen Bereitschaftspolizei seine berufliche Laufbahn. Streifendienst und kriminalpolizeiliche Sachbearbeiter-Tätigkeiten in der PD Hanau schlossen sich an. 1984 beendete er das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst und wurde zum PP Frankfurt am Main versetzt. Hier war er bis 1988 in unterschiedlichen Funktionen tätig. Nach Beendigung der Ausbildung zum höheren Polizeivollzugsdienst im Jahr 1990 leitete er in Frankfurt am Main die Kriminalinspektionen 20 (Diebstahlskriminalität) bis 1992 und 70 (Organisierte Kriminalität und Rauschgiftkriminalität) bis 1995, die er zuvor aufgebaut hatte. Es folgte die Funktion eines hauptamtlichen Dozenten für Kriminalistik und Kriminologie an der Polizeiführungsakademie in Münster (Westf.), bevor er im Juli 2000 als Referent und später Referatsleiter LPP 2 (Strategie) nach Hessen in das Landespolizeipräsidium im Ministerium des Innern und für Sport zurück kehrte. Seine erste Berufung in ein präsidiales Amt erhielt Ullmann 2003, als er Polizeivizepräsident in Mittelhessen wurde. Dem folgte 2006 die Berufung zum Polizeivizepräsidenten in Westhessen und 2008 in Südosthessen, bevor er jetzt zum Polizeipräsidenten aufstieg.

„Die Aufgaben eines Polizeipräsidenten unterscheiden sich von Ihren bisherigen Verpflichtungen“, sagte Staatsminister Boris Rhein zum ernannten Präsidenten. „Ich bin aber überzeugt, dass Sie die recht vielschichtigen Aufgaben innerhalb der heterogenen Struktur des Dienstgebietes des Polizeipräsidiums Südosthessen meistern werden und es schaffen, innovative Impulse zu setzen“, so Boris Rhein weiter. Zum Dienstgebiet gehören die beiden Städte Offenbach und Hanau mit all den polizeilichen Herausforderungen moderner Städte, aber auch der Landkreis Offenbach mit einer hohen Bevölkerungsdichte und einer Vielzahl von kleineren eigenständigen Gemeinden. Das Gebiet umfasst auch den ländlicher geprägten Main-Kinzig-Kreis mit einer gänzlich anderen Infrastruktur und viel weiteren Wegen.

„Herr Polizeipräsident Ullmann, ich wünsche Ihnen Fortune in Ihrem neuen Amt. Denken Sie bitte immer daran, dass das wertvollste Gut in Ihrer Behörde Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Deren Arbeitskraft, Kreativität und Kompetenz sind der Garant der erfolgreichen Polizeiarbeit, die von Ihnen als dem Behördenleiter nach außen vertreten wird“, so Innenminister Boris Rhein abschließend.

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