Menschenrechtsausbildung wird gestärkt

22. Dezember 2010 | Themenbereich: Innenminister, Innere Sicherheit, Thüringen | Drucken

„Die Ausbildung in den Bereichen Grund- und Menschenrechte bei der Thüringer Polizei wird neu konzeptioniert und gestärkt.“ Dies erklärte Thüringens Innenminister Jörg Geibert heute (20. Dezember 2010) bei einem Besuch der Gedenkstätte Point Alpha bei Geisa.

„20 Jahre Thüringen bedeuten, dass bereits erste Jahrgänge die Schulen verlassen haben, die erst nach der Wende geboren wurden und für die die DDR und der Kalte Krieg vor allem nur noch Stoff der Geschichtsbücher sind. Dies gelte ebenso für den Nachwuchs bei der Thüringer Polizei“, erklärte Geibert.
Es sei daher festgelegt worden, dass in Zukunft alle neuen Polizeianwärterjahrgänge die Gedenkstätte Point Alpha besuchen werden. Darüber hinaus werde man im nächsten Jahr, gefördert von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ ein Projekt zur Verankerung der Menschenrechtsarbeit in der Aus- und Fortbildung der Thüringer Polizei durchführen, kündigte der Minister an.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.