300.000 Euro Falschgeld sichergestellt

22. Dezember 2010 | Themenbereich: Bayern, Landeskriminalamt, Polizei | Drucken

Nach mehrmonatigen Ermittlungen ist der Falschgelddienststelle des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) in Zusammenarbeit mit der KPI-Z Unterfranken sowie der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wieder ein Schlag gegen Falschgeldverbreiter gelungen. Am Donnerstag, 16.12.2010, stellten die Ermittler in Schweinfurt knapp 300.000 Euro Falschgeld sicher und nahmen sechs Tatverdächtige fest. Die 27- bis 53-jährigen Falschgeldverbreiter wollten falsche 200-Euro-Noten im Nennwert von nahezu 300.000 Euro an den Mann bringen. Bei der Übergabe des Falschgeldes griffen die Beamten zu und der geplante Deal platzte. Einer der sechs Falschgeldverbreiter stammt aus Kamerun, zwei aus Aserbeidschan und drei aus Bulgarien.

Die drei Bulgaren hatten das Falschgeld nach Deutschland gebracht und an die hier wohnhaften Kontaktleute zur Abwicklung des Falschgeldgeschäftes übergeben. Das Falschgeld ist von guter Qualität und wird im normalen Zahlungsverkehr bei nur oberflächlicher Betrachtung nicht erkannt. Die Festgenommenen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem dortigen Haftrichter vorgeführt.

Nachdem dieser Haftbefehl erließ, wurden die sechs Personen in verschiedene Justizvollzugsanstalten in Bayern eingeliefert.

Das Bayerische Landeskriminalamt und die KPI-Z konnten mit dieser konzertierten Aktion wieder eine Falschgeldverbreitung erfolgreich unterbinden und den Zahlungsverkehr schützen.

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