Tief Petra fordert hunderte THW-Kräfte heraus

17. Dezember 2010 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Das Jahr 2010 endet für das THW wie es begann: mit Dauereinsätzen nach Schnee, Eis und Kälteeinbrüchen. Mehr als 20 Zentimeter Neuschnee brachte Tief Petra seit Donnerstag nach Deutschland. Rund 700 THW-Kräften ware in den vergangenen 24 Stunden bundesweit im Einsatz. Sie räumten Schneelasten von Dächern, befreiten Bahngleise von Schneebruch und schleppten liegengebliebene Fahrzeuge frei.

Allein in Nordrhein-Westfalen waren in der vergangenen Nacht mehr als 300 THW-Kräfte im Einsatz. Auf den Autobahnen hatten sich aufgrund von liegengebliebenen LKW kilometerlange Staus gebildet, zeitweise wurden ganze Streckenabschnitte gesperrt. Mit Schneeketten auf den Einsatzfahrzeugen zogen die THW-Kräfte auf den Autobahnen 43, A3 und A1 dutzende Fahrzeuge frei. Außerdem zogen die Einsatzkräfte hängengebliebene LKW über Steigungen. Zusätzlich versorgten sie die eingeschlossenen Autofahrer mit Decken und heißen Getränken. Die Lage auf den Straßen ist noch immer angespannt, derzeit sorgen in Nordrhein-Westfalen rund 100 THW-Kräfte für verbesserte Bedingungen auf den Autobahnen.

Das THW ist seit dem Wintereinbruch Ende November beinahe täglich im Einsatz. Die Bandbreite der möglichen Hilfeleistungen des THW bei Schnee und Eis ist groß: Die freiwilligen Kräfte sind deutschlandweit einsatzbereit wenn es gilt, Straßen zu räumen, auf schneeglatter Fahrbahn liegengebliebene LKW freizuschleppen und Autofahrer, die stundenlang im Stau stehen, mit heißen Getränken und Decken zu versorgen. Darüber hinaus kann das THW Gefahren durch Schnee- und Eisbruch sowie durch Lawinen eingrenzen. Und bei Stromausfällen kann das THW mit seinen mobilen Generatoren Energieversorgungsunternehmen unterstützen.

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