Wachpolizei wird effektiv eingesetzt

13. Dezember 2010 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Innenminister Boris Rhein stellt klar, dass die Anordnung zum Einsatz der Wachpolizei, über die in einer Frankfurter Tageszeitung berichtet wurde, eine Umorganisation in der hessischen Polizei nachvollzieht. Minister Rhein: „Mit der Umorganisation wurden Objektschutzmaßnahmen von der Bereitschaftspolizei auf die Wachpolizei verlagert. Dadurch wurden Polizeivollzugsbeamte freigesetzt, die so effektiver für die Kriminalitätsbekämpfung eingesetzt werden können“.

Wachpolizisten, die im Gegensatz zu Polizeivollzugsbeamten nur über eine 4- anstatt 36-monatige Ausbildung verfügen, nehmen beispielsweise Gewahrsamsdienste, Objektschutzmaßnahmen und auch Verkehrsüberwachungsdienste wahr.

„Es gab aber weder im Jahr 2008 noch danach eine Aufforderung an Wachpolizisten, mindestens 30 Euro im Monat an Barverwarnungen im Verkehrsbereich einzunehmen. Und dass die Wachpolizisten Aufgabenschwerpunkte z. B. im Objektschutzbereich haben, heißt keineswegs, dass sie wegschauen – ganz im Gegenteil. Sie unterliegen dem Legalitäts-prinzip und sind sogar verpflichtet zu ermitteln, wenn sie Straftaten wahrnehmen“, so Innenminister Boris Rhein abschließend.

6 Kommentare
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  1. Ich habe den Bericht der Frankfurter Rundschau vom Donnerstag den 09.12.2010, bezüglich der Frankfurter Polizei ( nun wieder um einen Skandal reicher ) mit großem Interesse und Verwunderung gelesen und bin dementsprechend schockiert !
    Nach meinen eigenen Recherchen und Informationen wurde die Wachpolizei im Jahre 2000 als Pilotprojekt eingeführt um die beamtete Polizei zu entlasten bzw. zu unterstützen.
    Da das Land Hessen erst vor einigen Monaten in einschlägigen Medien wieder Einstellungen für die Wachpolizei beworben hat, sehe ich als Bürger, dass die Wachpolizei somit ein fester Bestandteil zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Hessen geworden ist.
    Wie in dem Bericht ausgeführt wird und dieses auch belegbar ist, soll die Wachpolizei Verkehrsverstöße mit sogenannten Barverwarnungen ahnden und dieses sei von der Dienststellenleitung gewünscht !
    Kriminalitätsbekämpfung / Verhinderung durch Wachpolizei ist nicht erwünscht, jedoch Verkehrsverstöße sollen durch Bargeld der betroffenen Fahrzeugführer geahndet werden, das ist mehr als absurd und entbehrt jeglicher Grundlage !
    Ferner wird in dem Bericht ausgeführt, dass es der Wachpolizei verboten ist ( wiederum von der Dienststellenleitung schriftlich angeordnet ) in gewisse Stadtteile bzw. Örtlichkeiten zu fahren, ich kann es nicht glauben !
    Die Mitteilung des Innenministers Herrn Rhein vom 13.12.10, es hätte so eine Aufforderung nicht gegeben, ist doch unwahr wenn der Frankfurter Rundschau schriftliche Beweise vorliegen !
    Ich frage mich ernsthaft, welche hochrangigen Polizeiführungsbeamte solch einen Schwachsinn schriftlich anweisen oder anordnen !
    Nun weiß ich auch warum ich nur ab und an einen Wachpolizisten zu Gesicht bekomme, sie dürfen keine Kriminalität bekämpfen und an keiner in ihrem Artikel aufgeführten Örtlichkeit sein!
    Der Bürger wird für dumm verkauft, indem man ihm suggeriert, dass mehr Polizei auf die Straße kommt !
    Auch würde mich und sicherlich viele andere steuerzahlende Bürgerinnen und Bürger interessieren warum, als die neue blaue Uniform für die hessische Polizei eingeführt wurde, die Wachpolizei wieder mit den extra Ärmelabzeichen und Schriftzügen ausgestattet wurde und nicht wie die beamtete Polizei mit den selben Ärmelabzeichen und Schriftzügen !
    Da ich Erkundigungen eingeholt habe, wurde mir von seitens einiger Polizeibeamter mitgeteilt, dass diese es auch nicht verstehen, denn die Wachpolizei wäre intern durch einen blauen Stern und dem blauen Mützenband für Kolleginnen und Kollegen erkennbar !
    Auch dieses ist ein höchst interessantes Thema, da es hier um Steuergelder geht, denn für jedes Ärmelabzeichen bedarf es einer Extra Bestickung und jeder Schriftzug bedarf einer Extra Bedruckung, nicht zu vergessen wahrscheinlich Extra Lagerhaltung der Uniformen!
    Ich bitte Sie, im Namen der Steuerzahlenden Bürgerinnen und Bürger dieser Sache auf den Grund zu gehen !

    Mit freundlichen Grüßen

  2. Fragen, Fragen, und nochmals Fragen.
    Wer von der hessischen Landesregierung irgend eine Stellungnahme erwartet, der glaubt auch, das Schweine fliegen können und die Erde eine Scheibe ist !!!

  3. Komme aus dem Handwerk und habe mich vor einiger Zeit für den Eintritt in die Wachpolizei entschieden. Hätte niemals gedacht, dass bei „unserer“ Polizei solche Zustände herrschen, wie ich sie vorgefunden habe. Unglaublich!

  4. … nun was für Zustände herrschen denn bei „Unserer Polizei“?

    Auch kann ich bald nicht mehr hören oder lesen dass die Wachpolizei ja nur eine vier monatige Ausbildung hat…. Das ist von der Zeit her absolut richtig, ohne Frage. Aber hat sich mal wer die Mühe gemacht und die Lehrpläne angeschaut. Ausbildung bemisst sich nicht nur nach Stunden die in einer Lehreinrichtung verbracht werden. Wenn man das genau so rechnen würde, stellt sich die Frage wie lange eigentlich ein Elektriker in der Schule verbringt und wieviel Zeit er im praktischen Lernen des Handwerks zubringt.

    Ich kann mir gut, ja sehr gut vorstellen das einige unserer jungen Polizeischüler, gerade vom Gym kommend, mehr als schwer tuen würden wenn sie den Lehrstoff so schnell lernen müßten wie die Kollegen von der WAPO. Natürlich sind 4 Monate kein Equivalent zum Studium. Das behauptet auch niemand. Nur muß man die Kirche im Dorf lassen. 4 Monate mehr als geballtes lernen, sodass selbst die erfahrenen Fachdozenten der Polizeiakademie Hessen mit dem Kopf schütteln. Eine Klausur nach der nächsten….

    Lernen tun die Kollegen alle erst auf der Straße. Egal ob silberne oder blaue Sterne.

    Was ist denn der wirkliche Hintergrund der ganze Diskussion? Und nun seien wir doch alle mal ehrlich… es ist die Angst das Stellen verloren gehen. Denn die Wapo ist allen Staements zum Trotz die Einführung des mittleren Dienstes durch die Hintertür. Vergleiche dazu einmal andere Bundesländer speziell in den neuen Bundesländern. Und da haben Beamte Angst.
    Die Kolleginnen und Kollegen der WAPO haben genauso viele Profilneurotiker in ihren Reihen wie bei der Schutz- oder Kriminalpolizei. Sie sind keine Polizisten zweiter Klasse und sie werden sicherlich im Ernstfall keinen Unterschied machen ob der Kollege ein Wilhelm oder ein Berta ist! Hören wir doch endlich auf mit dem kindischen Verhalten auf der Straße, wo Bertas keine Wilhelms grüßen, der eine den andern argwöhnig beäugt. Für die Politik können beide nichts. Und wer weiß wie schwer es ist da draußen auf der Straße, wer sich erinnert wie es war da draußen bei Wind und Wetter auf der Strasse im O Schutz zu stehen, wer sich erinnert was Gewahrsamsdienst heißt und hieß… der sollte nachdenken bevor er kritisiert und mault und mit einstimmt in den Kanon einer übernommenen Meinung.

    Nebenbei, mir wäre es egal ob mir da ein Berta oder ein Wilhelm den Rücken stärkt wenn es brenzlig wird. Ob der Kollege weiblich oder männlich ist, Deutscher oder Kollege mit Migrationshintergrund, heterosexuell oder homosexuell, Christ oder Buddhist…. Und, und, und… ich glaube die Parallelen sind deutlich, oder??

  5. Was tun wir eigentlich? Unsere Führung hat uns doch da, wo sie uns haben will. Ohne Perspektive, keine berufliche Zukunft, unterbezahlt und verunsichert mit dem was wir denn nu dürfen oder nicht…Seit zehn Jahren wird uns irgendwelcher Müll verzapft. Die Kündigungsrate ist enorm hoch. Der Bürger wird belogen nach Strich und Faden. Man kann sich nur annonym äußern. Tatsache ist, dass die Wapol Arbeiten verrichtet die sie laut Erlass gar nicht machen darf. Dem DGL ist es doch egal wenn keine Leute da sind. Ich für meinen Teil hab damit abgeschlossen. Ich such mir was anderes

  6. Hessische Polizei, und, und, und
    nicht über 4000 Tote

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