Harter Winteranfang fordert THW-Kräfte heraus

13. Dezember 2010 | Themenbereich: Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Das THW ist seit Tagen mit mehr als 1.000 Kräften im Wintereinsatz. Sie befreien Dächer von Schneelasten, räumen Schneebruch von Bahngleisen, sichern die Stromversorgung oder schleppen liegengebliebene Fahrzeuge frei. Das THW rechnet mit weiteren winterbedingten Einsätzen am Wochenende.

Alleine in Baden-Württemberg und Bayern räumten rund 500 THW-Einsatzkräfte Schnee von Flachdächern. Der heftige Wintereinbruch brachte auch den Verkehr zum Erliegen: In Bayern und Sachsen befreiten THW-Männer und Frauen Gleisabschnitte von Schneebruch. Im gesamten Bundesgebiet schleppten THW-Kräfte liegengebliebene Fahrzeuge frei, sicherten Stauenden ab und befreiten die Straßen von Unfallgut.

Zu den Kernaufgaben des THW gehört auch die Stromversorgung. In Thüringen legten Eisregen und starke Schneefälle ortsweise die Energieversorgung lahm. Der THW-Ortsverband Rudolstadt stellte die Stromversorgung eines Altenheims sicher. Die Sicherung der Infrastruktur ist ein weiteres THW-Arbeitsfeld: Um den Wohnungslosen in Hamburg in den kalten Wintertagen eine Bleibe zu bieten, setzten THW-Aktive eine Notunterkunft in einem Bunker wieder in Betrieb.

Wenn Schnee schmilzt kommt es schnell zu Hochwasser. In Bayern und Rheinland-Pfalz gingen THW-Kräfte mit Sandsäcken und Pumpen gegen die Fluten vor. Am Wochenende wird mit weiteren Hochwassern gerechnet.

Als Einsatzorganisation der Bundesrepublik Deutschland im Bevölkerungsschutz wird das THW zu 99 Prozent von ehrenamtlichen Kräften getragen. Es ist in 668 Ortsverbänden organisiert und gehört zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums. In Not- und Unglücksfällen ist das THW mit Technik und Know-how in Deutschland und rund um den Erdball tätig.

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