Bullit reist nach Afghanistan

13. Dezember 2010 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Am 17.11.2010 reiste POK Norbert Zink zusammen mit seinem Diensthund Bullit nach Afghanistan aus und wird dort für 1 Jahr eine Hundestaffel der afghanischen Polizei aufbauen. POK Norbert Zink, 54 Jahre und ledig, ist Angehöriger der Diensthundestaffel ( ZA 142 ) des PP Köln. Als erster Diensthundeführer wird er zusammen mit seinem Diensthund Bullit nun nach Afghanistan reisen.
Bullit ist ein 6jähriger holländischer Herder, der neben seiner Schutzhundausbildung auch noch als Sprengstoffspürhund eingesetzt wird. Norbert Zink blickt auf eine 20jährige Erfahrung als Diensthundeführer zurück, er und Bullit arbeiten seit 4 Jahren zusammen.

Nach seinem Einsatz 2001 in Bosnien, in dem Norbert Zink auch im Bereich Diensthundetraining tätig war, freut er sich nach einer gelungenen Vorbereitung auf sein neues Tätigkeitsfeld. Bemerkenswert ist dabei, dass er nun nicht nur sein Fachwissen einbringen kann, sondern auch mit Bullit seinen „Teampartner“ an der Seite hat.
Dies wird helfen, den afghanischen Polizisten die Einsatzmöglichkeiten eines Diensthundes praktisch vorzuführen. Nicht außer Acht zu lassen ist jedoch auch, dass die immerhin ca. 60.000 Euro teure Ausbildung des Diensthundes nicht zu kurz kommt und sich so die Möglichkeit bietet, weiter mit dem eigenen Hund zu arbeiten.
An dieser Stelle möchte Norbert Zink auch mal positiv bemerken, dass die gesamte Vorbereitung auf seinen Einsatz und insbesondere das Engagement des Dezernats 13 und der Geschäftsstelle AG IPM in Sachen Bullit als vorbildlich zu bezeichnen sind.

Die Herausforderungen sieht Norbert Zink insbesondere darin, den afghanischen Polizisten den Einsatzwert bzw. das Einsatzmittel Hund näher zu bringen und die persönliche Bindung Diensthund / Diensthundeführer zu vermitteln.

Nach Auskunft von Kollegen vor Ort, sind die materiellen Vorrausetzungen für den Aufbau einer Hundestaffel bereits geschaffen, es warten auch schon 10 Hunde auf ihre Ausbildung.

Quelle: LAFP NRW